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Neuer Präsident und Oberländer Preis

Rund 350 Mitglieder des Branchenverbandes der Schweizer Seilbahnen wählten gestern in Inter-laken einen neuen Präsidenten. Sie taten dies im

Einstimmig wählten am Donnerstagvormittag die Mitglieder von Seilbahnen Schweiz (SBS) an ihrer Generalversammlung (GV) im neuen Kongresssaal in Interlaken Dominique de Bumann zum Nachfolger des wegen Amtszeitbeschränkung zurücktretenden Präsidenten Hans Höhener. De Bumann, ein Freiburger, ist neben seiner Tätigkeit als Nationalrat und Mitglied der Kommission Wirtschaft und Abgaben (WAK) auch Präsident des Schweizer Tourismusverbandes (STV) und Vizepräsident der CVP Schweiz. Während zehn Jahren war er ferner Stadtpräsident von Freiburg. Preis für Oberländer Projekt In geheimer Wahl wurde auch der Preisträger des Seilbahn-Innovationspreises Swiss Mountain Award ermittelt. Es handelt sich um einen nationalen Anerkennungspreis für herausragende Einzel- oder Gruppenleistungen aus der schweizerischen Seilbahnbranche. Das Projekt Kinder-Orientierungslauf der Thunersee-Beatenberg-Niederhorn-Bahnen schwang dabei obenaus. Am Niederhorn werden drei Orientierungslauf-Trails mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden angeboten. Das Angebot richtet sich primär an Familien mit Kindern und Schulklassen. Es ist gratis, kann jederzeit ohne Voranmeldung genutzt werden und schafft eine Verknüpfung von Ausflug, Natur und Bewegung (wir berichteten). Schweiz als Gastgeber Die GV der SBS fand im Rahmen der internationalen Tagung der Seilbahnverbände aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Kursaal und im neuen Kongresssaal statt. Im Zeichen einer engen Kooperation zwischen den drei Ländern aus dem deutschsprachigen Alpenraum stand am ersten Tag die anspruchsvolle Thematik «Energiemanagement – Seiltanz zwischen Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit» im Zentrum. Eröffnet wurde der Anlass von Bertrand Piccard mit der Vorstellung seines Projektes «Solar Impulse: eine neue Vision der nachhaltigen Entwicklung». Roland Zegg, Inhaber und Geschäftsführer von Grischconsulta AG, stellte die Studie «Energiemanagement Bergbahnen» von Seilbahnen Schweiz und Grischconsulta vor. Zegg rechnete vor, dass ein aktives Management Einsparungen bei den Energiekosten von bis zu 15 Prozent bewirken kann. «Diese Pionierarbeit bringt konkrete Handlungsanleitungen für die Seilbahnbranche hinsichtlich der Diskussion um Energie-, Energieeffizienz- und Emissionsfragen touristischer Aktivitäten», sagte Zegg. Anlässlich der Abendveranstaltung im Casino Kursaal richtete sich Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer Wyss an die Dreiländertafelrunde und dankte für das «Engagement im Sinne einer länderübergreifenden Kooperation und im Interesse unseres gemeinsamen Alpenraums». An der abendlichen Medienorientierung strichen alle drei Präsidenten der Branchenverbände die Gemeinsamkeiten der Seilbahnen im Raum Österreich, Schweiz und Deutschland heraus. Der scheidende SBS-Direktor und Berner Nationalrat Peter Vollmer rückte gemeinschaftliche Lösungsvorschläge ins Zentrum und lobte die gute länderübergreifende Zusammenarbeit. Sicherheit und Trends Heute, am Schlusstag des Verbandstreffens, widmen sich die Tagungsteilnehmer den Themen Sicherheit auf den Schneesportabfahrten, Architektur, Kultur und Wintertourismus sowie Nachfragetrends im Wintertourismus. Für die internationale Tagung, die alle fünf Jahre stattfindet, hatten sich rund 600 Personen eingeschrieben.hau>

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