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Nichts als Theater im Gymnasium

LangenthalIn ihrer Projektwoche 2011 befassen sich die Gymnasiasten ausschliesslich mit Theater, aber mit weit mehr als nur dem klassischen Bühnenstück.

Gut möglich, dass diesen Sommer in der Beiz plötzlich einer zum Poetry-Slam ansetzt, sich auf der gegenüberliegenden Strassenseite eine Gruppe Teenager zur spontanen Tanzperformance zusammenstellt oder ein junger Mann vor dem Choufhüsi gegen Münz zu philosophieren beginnt. Die Projektwoche 2011 der Langenthaler Gymnasiasten und Fachmittelschüler steht unter dem Motto «Nichts als Theater». Zauber und Spoken Word Um es gleich vorwegzunehmen: Die Verantwortlichen betrachten dabei so ziemlich alles als Theater, was vor Publikum produziert werden kann. Entsprechend breit ist denn auch das Spektrum der in der Projektwoche angebotenen Kurse. Mathematiklehrer verraten ihre Zaubertricks, die Spanischlehrerin jongliert mit Wörtern, und die Englischlehrerin tanzt. Aber nicht nur Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler fungieren als Kursleiter: Auch externe Profis konnten fürs Unterrichten begeistert werden. Der Schriftsteller Urs Mannhart führt mit seiner Partnerin und Langenthaler Jugendpfarrerin Franziska Möri in die Kunst des kreativen Schreibens ein, Antoine Jaccoud und Gerhard Meister vom Ensemble «Bern ist überall» in die Poesie des gesprochenen Wortes und Clown Zürrer in die Vielseitigkeit des Humors. Alle drei Jahre nur sieht die Projektwoche des Gymnasiums Oberaargau ein solches Grossprojekt vor. Zuletzt hatten die Mittelschüler 2008 eine Spendenwoche zugunsten einer Schule im pakistanischen Karachi durchgeführt – über 70000 Franken Spendengelder kamen dabei zusammen. In diesem Jahr nun liege der Schwerpunkt auf der Förderung der Schulkultur und der musischen Fähigkeiten, heisst es in einer Mitteilung des Gymnasiums. Eigenproduktion in der Porzi Nebst Auftritten der Lernenden im Stadtzentrum ist denn auch ein öffentliches Abendprogramm rund ums Projektwochenthema geplant: Die Theatergruppe des Gymnasiums bringt in der Porzi ihre Eigenproduktion «Titanic – Geschichte eines Untergangs» zur Aufführung. Der Satiriker Heinz Däpp lädt zum bunten Abend mit Clowns und mit der Langenthaler Tanzgruppe Inzane ein. «Bern ist überall» gibt mit Gerhard Meister, Antoine Jaccoud, Michael Stauffer, Noëlle Revaz, Adi Blum und Margrit Rieben ein Gastspiel. Und zum Abschluss der Projektwoche tritt die Musikcomedy-Band Les trois Suisses in Langenthal auf.pd/khlDas Abendprogramm: 4.7.: Bunter Abend mit Satiriker Heinz Däpp, Inzane u.a.; 5.7.: «Bern ist überall»; 6./7.7.: «Titanic»; 7.7.: Les trois Suisses. Vorverkauf: Tel. 0629198822.>

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