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Nieder mit den Bäumen

strassenverkehrDie Beratungsstelle für Unfallverhütung will gefährliche Bäume bei Strassen fällen

Eine neue Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) macht nicht weniger als 50 Unfalltypen aus. Drei davon sind besonders gefährlich: Schleuderunfälle inklusive Kollision mit einem Gegenstand neben der Strasse, Auffahrunfälle sowie Frontalzusammenstösse. Auf diese drei Unfalltypen gehen in der Schweiz zwei Drittel aller Unfälle mit Schwerverletzten oder gar Toten zurück, wie die BFU festhält. Sie betont zudem, trotz sinkender Tendenz sei die Zahl der getöteten Autoinsassen hierzulande nach wie vor zu hoch: Jährlich werden auf den Strassen 180 Personen getötet und 1800 schwer verletzt. Rabatte für sicherere Autos Die Schlussfolgerung der BFU: Um die Zahl der Toten und Verletzten zu reduzieren, könne man beim Menschen, beim Fahrzeug und bei der Infrastruktur ansetzen. So schlägt die BFU zum Beispiel vor, feste Objekte wie Bäume oder Mauern, die zu nahe an einer Strasse stehen, zu entfernen. Weiter möchte sie Ampeln besser koordinieren, die Beleuchtung verbessern und die Verkehrsrichtungen deutlicher trennen. Weiter empfiehlt die BFU einen zeitlich befristeten Führerschein für alle und einen regelmässigen Test auf Tages- und Nachtsehvermögen für Lenker ab 50 Jahren. Zudem will sie erforschen, inwiefern ein schlechtes Gehör zu Unfällen führt. Bei den Fahrzeugen setzt die BFU vor allem auf Ausrüstungsvorschriften wie Bremsassistenten und Tagfahrleuchte sowie auf Versicherungsrabatte für Fahrer, die sich für bestimmte Sicherheitstechnologien entscheiden. sda>

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