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NLB-Pläne noch nicht ganz begraben

EishockeyMorgen Freitag tagt ein dreiköpfiges Schiedsgericht in Sachen Huttwil Falcons. Eishockey soll in Zukunft im Huttwiler Sportzentrum wieder eine Rolle spielen.

Treten die Huttwil Falcons doch noch in der NLB an? Markus Bösiger, Verwaltungsrat der Huttwil Falcons und Besitzer des Nationalen Sportzentrums, schliesst dies nicht ganz aus. Voraussetzung dafür ist, dass die Falcons im von ihnen angestrebten Schiedsgerichtsverfahren recht erhalten. Das Schiedsgericht besteht aus drei Personen. Je eine Person wurde von den Falcons (Roger Meiser) und der Eishockey-Nationalliga (Stephan Netzle) nominiert. Als Schiedsgerichtspräsident amtiert Hansjörg Stutzer. Das Schiedsgericht tagt morgen Freitag. Fraglich ist, ob es bei einem Entscheid zugunsten der Falcons möglich ist, eine Mannschaft zu bilden. Zahlreiche Spieler haben mittlerweile bei anderen Vereinen unterschrieben. Am 19.Mai hatte Bösiger im Zorn angekündigt, dass die Falcons sich nicht mehr an der Meisterschaft beteiligen würden. Im Sportzentrum werde kein Eis mehr produziert. Den Huttwilern war der Aufstieg in die NLB verweigert worden, weil sie ihrem Aufstiegsgesuch die nötigen Unterlagen nicht beigelegt hatten. Von einem nachträglichen Einreichen der Unterlagen wollte die Nationalliga nichts wissen. Nur ein Jahr kein Eis Am Event des «Bandenclubs», der Vereinigung der Hallenwerber am letzten Freitag, machte Bösiger klar, dass Eishockey auch in Zukunft im Sportzentrum eine grosse Rolle spielen soll. Es werde nur für ein Jahr kein Eis mehr produziert, falls die NLB-Lizenz nicht bald erteilt werde. «Wegen des ausstehenden Entscheids des Schiedsgerichts wissen wir noch nicht, wie es weitergeht. Sollte die Lizenz demnächst erteilt werden, wäre noch alles möglich. Aber die Zeit läuft gegen uns», erklärte Bösiger. Bruno Wüthrich/rpb>

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