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Noch fehlt das Ja von drei Gemeinden

WangenDie Bevölkerung diskutierte am Donnerstagabend in Wangen an der Aare über das Projekt Fernwärmeverbund.

Das Interesse am Projekt Fernwärmeverbund Wangen an der Aare (FWVW) ist gross, nahmen doch am Informationsabend am Donnerstag in Wangen über 50 Personen teil. Der geplante Wärmeverbund der ARA benötigt noch die Zustimmung der Gemeinden Oberbipp, Wiedlisbach und Wangen an der Aare. Diese Gemeinden werden am 13.Februar an der Urne entscheiden. Fritz Obi (Oberbipp), Präsident des Projektes, verzichtete diesmal auf eine ausführliche Vorstellung des Fernwärmeverbundes. Er übergab dem Verantwortlichen der Technik, Ronny Brunner, sowie Kassier Hans Fuchser (Wangen) das Wort. Diese informierten über den gegenwärtigen Stand der Vorbereitungen. Eingangs bestätigte Gemeindepräsident Fritz Scheidegger, der ganze Gemeinderat unterstütze das Projekt. Viele offene Fragen Vieles ist klar, einiges bedurfte der Abklärung, so zum Beispiel die Zulieferung der Holzschnitzel. Im Moment würden 10000 bis 12000 Kubikmeter pro Jahr zum Verfeuern bereit sein, die Zusicherung sei aus der Region vorhanden, sagte Obi. Doch: «Notfalls müssen Holzschnitzel ausserhalb der Region bezogen werden.» Mit der überschüssigen Energie im Sommer solle Warmwasser produziert werden, und damit sollen die Kaserne und das Schwimmbad beliefert werden. Die Armee werde mit 30 bis 40 Prozent der grösste Abnehmer der Fernwärme sein. Die Kosten von 16,75 Millionen Franken sind laut Obi von zwei Banken abgesichert. Hans Fuchser gab an, man habe die Bewilligung des Kantons. Über die Bezugskosten konnte Fuchser keine verbindlichen Angaben machen. Wohl wurden provisorische Berechnungen gemacht, diese seien aber noch mit Vorsicht zu geniessen, meinte Fuchser. Brunner erwähnte, dass in Bezug auf einen geplanten Hausverkauf ein Eintrag im Grundbuch vorteilhaft sei. Zähler und Elektronik würden angeliefert und seien kostenfrei, so die Antwort auf eine weitere Frage. Nach eineinhalb Stunden meinte Obi, der Ball liege nun beim Stimmvolk der drei erwähnten Gemeinden. Er hofft auf ein Ja: «Wir möchten im Jahr 2012 die Anlage bei der ARA in Betrieb nehmen.» Alfons Schaller >

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