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Nur noch mit ID ins Stadion

SportNeue Eintrittskontrollen sollen verhindern, dass aktenkundige Hooligans ins Stadion gelangen. Die Bundespolizei und der SCB führen derzeit einen Pilotversuch durch.

Wer ins Stadion will, muss neben dem Ticket auch einen gültigen Ausweis vorweisen. Ähnlich wie bei den Kontrollen am Flughafen wird der Ausweis elektronisch gescannt und mit der Hooligandatenbank Hoogan abgeglichen. Hinein darf nur, wer in der Datenbank nicht mit einem Stadionverbot registriert ist. Was derzeit Bundespolizei (Fedpol) und SCB in der Berner Postfinance-Arena testen, könnte bald für alle Stadien Realität werden. Denn mit der neuen Zutrittskontrolle will der Bund die Gewalt in den Sportstadien endlich in den Griff bekommen. Zwar erhielten Sportveranstalter bisher schon Listen jener gewalttätigen Fans, die mit einem Stadionverbot belegt waren. Bei den Eintrittskontrollen konnten diese jedoch immer wieder unerkannt in die Stadien gelangen. Als erster Klub testet der SCB das neue Verfahren. Für Sicherheitschef Peter Bischoff ein vielversprechender Ansatz. Allerdings gelte es noch einige Kinderkrankheiten auszumerzen. So müsse etwa das Einlesen der Ausweise noch einfacher und schneller vonstattengehen, damit die Matchbesucher nicht unnötig lange warten müssten. Unklar ist, wie lange die Testphase dauert und wie hoch die Kosten für die Kontrolle sind. Man teste so lange wie nötig, sagt Bischoff. Im Schlussbericht wollen Bund und SCB den kantonalen Justiz- und Polizeidirektoren Vorschläge zur konkreten Umsetzung der neuen Eingangskontrollen unterbreiten. Laut Bund soll dann auch die Kostenfrage geklärt sein.asSeite 7>

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