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13'000 Bücher zügeln ins «Blackout»

Die ­Gemeindebibliothek hat einen neuen Standort ausfindig gemacht: Sie eröffnet Mitte?September neu im ehemaligen Doktorhaus am Rössliplatz.

Die Bibliothek wird hierhin an die Bernstrasse 17 umziehen.
Die Bibliothek wird hierhin an die Bernstrasse 17 umziehen.
zvg

Es hatte zwei Anläufe gebraucht. Der Umzug der Bibliothek, die ihre Räume im Kornhaus schon ab 2014 gekündigt sah, sollte ursprünglich auf Herbst 2015 erfolgen. Allerdings kamen in der zuerst vorgesehene Lokalität in der Fabrikstrasse 10, der ehemaligen Dennerfiliale, auch nach erfolgter Baubewilligung immer neue Bedingungen und Einschränkungen auf die Bibliotheksstiftung als Mieterin zu, sodass sich dieses erste Umzugsprojekt zerschlug.

Grössere Räume

Neu stehen der Bibliothek in den ehemaligen Verkaufsräumen von «Blackout» mehr Fläche, ein idealer Standort und vor allem auch grosszügige Räumlichkeiten für den vorgesehenen «Begegnungsort» zur Verfügung, wie die Trägerstiftung mitteilt.

Der Wohnstock im Stil des Spätbarock wurde um 1795 erbaut. Ursprünglich existierte allerdings nur der gegen die Ringstrasse gelegene Teil, den seit kurzem «Calendula» nutzt. Die spätere Adresse Bernstrasse 19 gehörte den Eltern von Albert Moser, dem jung im heutigen Indonesien verstorbenen Gatten von Amélie Moser. Sie übernahm 1869 das Haus nach ihrer Rückkehr aus Batavia und nach dem baldigen Tod ihrer Schwiegermutter.

Sie zog dort ihre Tochter Amy auf. Bis 1930 stand an der Stelle der Bernstrasse 17 ein Ökonomieteil mit Stall, Werkstatt und Heubühne. Erst dann kam der Richtung Baslerhof gelegene heutige Geschäftshausteil, in den nun die Bibliothek einzieht, samt dem kleinen Balkon auf den Rössliplatz hinaus im sogenannten späten Heimatstil dazu.

Dieser Hausteil im schüt­zenswerten Objekt muss für die Bibliothekszwecke nun noch sanft, das heisst behinderten- und seniorengerecht, umgebaut werden.

Ohne Dorfarchiv

Gezügelt werden voraussichtlich Ende August oder Anfang September rund 16'000 Medien, ­davon etwa 13'000 Bücher. Das ursprünglich auch im Aufgabengebiet der Bibliothek liegende Dorfarchiv ist inzwischen separat untergebracht.

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