Zum Hauptinhalt springen

Akt im Innern einer «alten Dame»

Ausgehöhlt und angekratzt präsentiert sich derzeit das Stadttheater Langenthal. Die gestrige Grundsteinlegung wurde trotz Bauschutt und Sanierungsrückständen nett inszeniert.

Altes Gemäuer neu interpretiert: Wo früher Wände waren, entstehen im Stadttheater neue Durchgänge. Andernorts wird zubetoniert.
Altes Gemäuer neu interpretiert: Wo früher Wände waren, entstehen im Stadttheater neue Durchgänge. Andernorts wird zubetoniert.
Thomas Peter
Für die Nachwelt: Projektleiterin Gabriela Krummen nimmt vonStadtpräsident Thomas Rufener eine Kapsel mit Dokumenten entgegen.
Für die Nachwelt: Projektleiterin Gabriela Krummen nimmt vonStadtpräsident Thomas Rufener eine Kapsel mit Dokumenten entgegen.
Thomas Peter
Blick in den neu geschaffenen Raum unter der bisherigen Bühne.
Blick in den neu geschaffenen Raum unter der bisherigen Bühne.
Thomas Peter
1 / 5

Als könnte sie im nächsten Augenblick herzhaft zupacken, ragt die Greifzange einer Abbruch­maschine aus einer klaffenden ­Lücke im Erdgeschoss. Unweit ­davon zeugen ausgefranste Linien von eingerissenen Wänden.

Staub, Schutt und Wasserpfützen bedecken die edlen Fliesen bei der ehemaligen Garderobe. Fürwahr: Dieser unwirtliche Ort taugt normalerweise kaum für eine theatralische Darstellung. Doch normal sind die Umstände im Stadttheater Langenthal derzeit nicht. Und somit darf der frühere Eingangsbereich herhalten für ein kleines Schauspiel, einen symbolischen Akt: die Grundsteinlegung zur Erneuerung des Stadttheaters.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.