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Der Dammbau ist unbestritten

Die Mitwirkung für den Wasserbauplan ist beendet. Kritik am Hochwasserschutzprojekt wurde keine ­geäussert. Vonseiten der Anwohner gab es aber Bedenken ­bezüglich der Emissionen.

Überschwemmungen wie diese im Jahr 2006 sollen in Bettenhausen der Vergangenheit angehören. Nun ist die Mitwirkungsfrist für den Wasserbauplan mit einem Hochwasserschutzprojekt abgelaufen.
Überschwemmungen wie diese im Jahr 2006 sollen in Bettenhausen der Vergangenheit angehören. Nun ist die Mitwirkungsfrist für den Wasserbauplan mit einem Hochwasserschutzprojekt abgelaufen.
Vik Wälti

In Bettenhausen ist vorige Woche die Mitwirkungsfrist für den Wasserbauplan abgelaufen. Dieser umfasst nicht nur das Hochwasserschutzprojekt mit dem Bau eines 420 Meter langen und maximal 3 Meter hohen Damms, sondern auch die Revitalisierung der Önz. Dies, nachdem die Gemeinde in der Vergangenheit immer wieder von Hochwassern heimgesucht worden war.

Laut Gemeindepräsident Urs Zumstein ist während der Auflagefrist keine grundsätzliche Kritik am Wasserbauplan geäussert worden. Auch der Bau des Rückhaltedamms in der Riedmatte und der Abbruch dreier Brücken ist unbestritten.

Dennoch äusserten an der Mitwirkungsversammlung Mitte Januar und später auch schriftlich einige Anwohner ihre Bedenken. «Sie machen sich ­Sorgen wegen Lärm- und Staubemissionen, die durch die Bauarbeiten verursacht werden», sagt Urs Zumstein.

Wobei man hier nichts schönreden wolle. Im Sommer stäube es halt. «Wir haben den Anwohnern daher mitgeteilt, dass ihre Liegenschaften im Anschluss an die Arbeiten auf Kosten der Gemeinde gereinigt werden.»

«Das hören wir gerne»

Bedenken gibt es ausserdem, dass durch den Baustellenverkehr Schäden an Häusern und Leitungen entstehen könnten. Es wurde deshalb verlangt, den Zustand der betroffenen Liegenschaften und Strassen vorab in einem Protokoll festzuhalten.

Lob erhielt die Gemeinde laut Zumstein an der Mitwirkungsveranstaltung seitens eines Umweltschützers für die geplante Revitalisierung. Diese gehe weiter als vom Kanton verlangt, etwa durch das Entfernen alter Verbauungen. «Das hören wir natürlich gerne», so Zumstein.

Wenig Opposition erwartet

Der Gemeindepräsident ist zuversichtlich, dass der gewählte Zeitplan, der einen Start der Bauarbeiten für den Sommer 2018 vorsieht, eingehalten werden kann. Da alle ökologischen Standards eingehalten würden, rechne er auch für die öffentliche Auflage, die voraussichtlich im August erfolgen werde, «mit wenig Opposition».

swl

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