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Der dritte Streich erfolgt auf Deutsch

Im Sommer 2016 bringt die Langenthaler Gartenoper mit «Martha» ihre dritte Inszenierung zur Aufführung: mit bereits bewährtem Team und erstmals in deutscher Sprache.

Sopranistin Rebekka Maeder wirkt nach 2012 und 2014 auch an der Gartenoper 2016 mit.
Sopranistin Rebekka Maeder wirkt nach 2012 und 2014 auch an der Gartenoper 2016 mit.
Marcel Bieri

Donizettis «L’Elisir d’Amore» bildete im Sommer 2012 den Auftakt. Mit Rossinis «L’Italiana in Algeri» folgte zwei Jahre später der zweite Streich. Und auch bei ihrer mittlerweile dritten Ausgabe wird sich die Gartenoper Langenthal im Juni/Juli 2016 wieder einer Oper der romantisch-komischen Art widmen.

Erstmals kommt mit Friedrich von Flotows «Martha oder Der Markt zu Richmond» nun aber ein deutschsprachiges Werk zur Aufführung im Rosengarten hinter der Alten Mühle – oder bei Schlechtwetter zum ersten Mal in der Reithalle des Stalls Badgut von Stadtpräsident Thomas Rufener und dessen Frau Christine.

Drinnen wie draussen

Ein neuer Ausweichstandort wird nötig, weil das Stadttheater als bisheriger Schlechtwetterspielort ab kommendem Frühsommer saniert wird. Für Gartenoper-Präsident Beat Wälchli hat man mit dem Badgut jedoch eine geradezu ideale Lösung gefunden: Die Reithalle biete nicht nur eine spezielle Atmosphäre, sondern auch die Möglichkeit, eine zweite Tribüne analog zu derjenigen im Rosengarten aufzustellen. Noch ist das OK diesbezüglich allerdings gefordert. Zwei zugemietete Tribünen bedeuteten auch einen enstprechenden Mehraufwand. Rund 600000 Franken beträgt das Gesamtbudget der Gartenoper. Inzwischen erfreue sich der Verein mit fast 500 Mitgliedern aber auch einer breiten finanziellen Abstützung, so Wälchli. Wie bereits 2014 soll denn auch 2016 drinnen vor fast ebenso aufwändiger Kulisse gespielt werden wie draussen.

Regie erneut bei Dietrich

Überhaupt hält man am Bewährten der letzten Austragung fest: Regie führt wie 2014 wiederum Thomas Dietrich. Für die musikalische Leitung ist schon zum dritten Mal Bruno Leuschner zuständig. Und auch unter den Solisten finden sich mehrere dem Gartenoperpublikum bereits bekannte Stimmen. Von der letzten Inszenierung her etwa Nadia Catania (Mezzosopran), Ulrich Simon Eggimann (Bass) und Michael Nowak (Tenor). Sopranistin Rebekka Maeder gab nicht nur 2014 die Italienerin, sondern 2012 auch schon die Adina. Ebenfalls Wolf H. Latzel (Bass) wirkte bereits bei der Gartenoper 2012 mit. Nach Auftritten im Chor erstmals auch als Solist auf der Opernbühne im Rosengarten stehen wird 2016 zudem der Langenthaler Andy Weber (Bass).

Noch nicht vollständig ist der Gartenoperchor unter ebenfalls altbewährter Leitung von Ewald Lucas. Zwar handelt es sich beim Laienchor um ein bereits gut eingespieltes Gesangsteam, das unter der Projektleitung von Rainer Walker und unter anderem mit dem Gartenoperorchester auch das diesjährige Silvesterkonzert im Stadttheater bestreiten und im Januar bei «Kultur im Zelt» in Ursenbach auftreten wird. «Wir sind aber immer offen für neue Chormitglieder», erklärt Beat Wälchli. Aktuell zählt der Chor knapp 30 Sängerinnen und Sänger. «Unser Ziel wären 35.» Am 7.November findet deshalb auch heuer ein Vorsingen in der Musikschule statt.

Red Ale wird zur «Red Rose»

Für seine neuste Inszenierung will der Verein Gartenoper unter anderem am Glatte Märit vom 6. bis 8. November in Langenthal werben. Am Stand von wine-insider.ch wird er dort diesmal nicht nur einen eigens für «Martha» etikettierten Wein präsentieren. Erstmals soll auch ein Gartenoper-Bier präsentiert werden: ein 49er-Red Ale mit Namen «Red Rose» – passend zum Porterbier, das im Stück besungen wird.

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