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Der Durchbruch ist geschafft

Diese Woche rückten Bauarbeiter der Nordseite des Stadttheaters zu Leibe. Mit lautstarken Schlägen wurden drei neue Eingangsportale ausgebrochen.

Patrick Jordi
Ungewohnte Ansicht: Nun wird offensichtlich, von welcher Seite her die Besucher künftig ins Stadttheater eintreten. Die ausgebrochenen Portale  geben dem hundertjährigen Gebäude auf der Nordseite ein neues Erscheinungsbild.
Ungewohnte Ansicht: Nun wird offensichtlich, von welcher Seite her die Besucher künftig ins Stadttheater eintreten. Die ausgebrochenen Portale geben dem hundertjährigen Gebäude auf der Nordseite ein neues Erscheinungsbild.
Thomas Peter
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Wenn ein hundertjähriges und für Langenthal bedeutendes Gebäude umgebaut wird, ruft das unweigerlich Interessierte auf den Plan. Die Stadt stellte zu Beginn der Bauphase – es war vor den Sommerferien – solchen Personen regelmässige Informationen in Aussicht.

Damit wird indessen nicht gerade überhäuft, wer die Website stadt-raum.ch besucht. Die Internetseite wurde als Ort angegeben für informative Beiträge und Fotos zum Stand der Bauarbeiten.Seis drum. Stadtschreiber Daniel Steiner informiert auf An­frage. Und es gibt einiges zu berichten. In der Zwischenzeit hat sich im und rund ums Stadt­theater vieles verändert.

Drei rechteckige Lücken

In diesen Tagen etwa konnte mitverfolgt werden, wie das Gebäude äusserlich einen Wandel durchmachte: Lautstark wirkten Baumaschinen auf die Aussenhülle ein. Wände bröckelten. «Mit den Durchbrüchen an der Nordfassade wird der neue Haupteingang sicht- und spürbar», schreibt Daniel Steiner. In der Tat: Drei rechteckige Lücken lassen derzeit erahnen, wo und wie das Theater ab Ende Oktober, wenn der Umbau abgeschlossen sein soll, betreten werden kann.

Für diesen Zeitpunkt ist die definitive Übergabe des Bauwerks vorgesehen. Der Termin scheint realistisch zu sein. Denn laut Daniel Steiner schreiten die Bauarbeiten programmmässig voran. «Die Endtermine können nach heutigem Wissensstand eingehalten werden.»

«Die Endtermine können nach heutigem Wissensstand eingehalten werden.»

Daniel Steiner

Ein grosser Meilenstein sei Ende Jahr erreicht worden: mit der Fertigstellung der Fassade bis hinunter aufs ­Sockelgeschoss. Danach konnte das Baugerüst weichen. Drinnen seien die Rohbauarbeiten zum grössten Teil abgeschlossen. Derweil sei die Installation der Haustechnik in verschiedenen Be­reichen des Gebäudes in vollem Gang.

Bereits abgeschlossen ist auch der Rohbau im Saal 4 (Theatersaal im Untergeschoss) sowie von Orchestergraben und Bühne. Erstellt ist auch bereits der Bühnenliftschacht am südwestlichen Teil des Gebäudes.

Der Rohbau im Künstlerbereich ist gleichfalls abgeschlossen. Und annähernd fertiggestellt sind die Leichtbauwände in den künftigen Künstlergarderoben im Unter- und im Erdgeschoss. So kann der Gipser die Innenwärmedämmung in den beiden Garderobengeschossen und in den Büroräumen im zweiten Obergeschoss vorbereiten.

Bereits im September sollen die Theaterleute das sogenannte Künstlerhaus und die Bühne übernehmen und in Betrieb nehmen können.

Bereits im September, einen Monat vor der geplanten Übergabe, sollen die Theaterleute das sogenannte Künstlerhaus und die Bühne übernehmen und in Betrieb nehmen können.

Was den Hauptsaal betrifft, so beginnt die Restauration im März, wenn die Gerüste erstellt werden. Schon in Arbeit sind in diesem Teilbereich der Baustelle die Installationen zur neuen Lüftungsanlage. Diese wird ihre Hauptzentrale im Dachraum haben. Die Umgebung des Theaters soll derweil ab April umgestaltet werden.

Zwei volle Treppenläufe

Aktuell werden gerade die Ab­brüche für den neuen Personenlift und den neuen, zweiten Treppenlauf zur Galerie ausgeführt. Denn: Die Treppen werden erweitert. Künftig sollen zwei ­Treppenläufe von der Galerie im zweiten Obergeschoss bis zu den Garderoben im Untergeschoss führen. Der Rohbau dazu ist im Erdgeschoss abgeschlossen. Zudem wurde einer der beiden Treppenläufe ins Untergeschoss bereits erstellt.

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