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Die Brandruine kommt weg

Im November hatte ein Brand ein Mehrfamilienhaus an der Thörigenstrasse stark beschädigt. Nun soll dieses abgerissen werden. Die Brandursache steht derweil noch nicht fest.

Vom Feuer gezeichnet: Das Mehrfamilienhaus an der Thörigenstrasse. Dieses soll nun verschwinden.
Vom Feuer gezeichnet: Das Mehrfamilienhaus an der Thörigenstrasse. Dieses soll nun verschwinden.
Thomas Peter

Das Unglück ereignete sich am 19. November kurz vor 19.40 Uhr: Bei der Feuerwehr Buchsi-Oenz ging die Meldung ein, dass ein Mehrfamilienhaus an der Thörigenstrasse in Herzogenbuchsee in Flammen steht. Obwohl mit Langenthal und Goldisberg noch zwei weitere Feuerwehren ausrückten – insgesamt standen an diesem Abend 93 Leute im Einsatz –, konnte der Brand erst kurz vor 23 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.

Nicht mehr bewohnbar

Zwar konnten alle Betroffenen das Gebäude rechtzeitig verlassen. Das Haus selbst sowie der kleine Schopf daneben wurden durch das Feuer aber stark beschädigt. Bis auf weiteres bleibe das Mehrfamilienhaus unbewohnbar, hiess es deshalb nach dem Brand vonseiten der Kantonspolizei.

Mittlerweile steht fest: In dem Gebäude an der Thörigenstrasse 12 wird auch künftig niemand mehr einziehen. So haben die Besitzer kürzlich ein Gesuch für den Abbruch der Brandruine eingereicht. Dieses liegt noch bis nächsten Montag öffentlich auf.

Neubau geplant

«Wir haben keine Möglichkeit für eine Sanierung des Gebäudes gesehen», erklärt Vermieter Thomas Käser, der früher selbst in dem Gebäude gewohnt hat und mittlerweile aber im Luzernischen zu Hause ist. «Das käme uns teurer zu stehen als ein Neubau.» Und einen solchen soll es bald auch geben: Die Pläne der Besitzer sehen vor, an gleicher Stelle ein neues Mehrfamilienhaus mit vier bis fünf Wohnungen zu realisieren. «Wir möchten noch in diesem Jahr bauen können», sagt Thomas Käser.

Was genau den Brand ausgelöst hat, ist jedoch immer noch unklar. Die Abklärungen diesbezüglich seien noch nicht abgeschlossen, befänden sich aber in den letzten Zügen, sagt Kapo-Sprecherin Jolanda Egger auf Nachfrage. Sie geht davon aus, dass die Kantonspolizei innerhalb der nächsten zwei Wochen informieren kann, und betont, dass die Dauer der Abklärungen keinen Rückschluss auf die Brandursache zuliesse.

Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass das Feuer irgendwo im Wohnbereich ausbrach und sich danach im ganzen Gebäude in Richtung Dach ausgebreitet haben musste.

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