Die Parteien sind doch noch fündig geworden

Thunstetten

Nach der FDP haben nun auch SP, SVP und EVP ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Gemeinderatswahlen in Thunstetten vom 24. September zusammen.

Am 24 September wird in Thunstetten der Gemeinderat neu bestellt. (Symbolbild)

Am 24 September wird in Thunstetten der Gemeinderat neu bestellt. (Symbolbild)

(Bild: Keystone)

Eigentlich hätten die Ortsparteien in Thunstetten-Bützberg noch bis zum 14. August Zeit, ihre ­Listen für die Gemeindewahlen vom 24. September einzureichen. Nach der FDP, die ihre drei Kandidaten für den Gemeinderat bereits im Mai präsentiert hat, ziehen nun auch SP, SVP und EVP nach.

«Offiziell hätten wir noch mehr Zeit gehabt, trotzdem wollen wir die Liste nun in den nächsten Tagen einreichen», sagt SP-Präsident Martin Sigrist. Seine Partei hat neben Beat Siegrist (bisher), dessen Kandidatur bereits seit längerer Zeit feststeht, nur einen neuen Kandidaten gewinnen können: Stephan Häring. «Die Suche war schwieriger als auch schon. Es war nicht leicht, Kandidaten zu motivieren», sagt Sigrist. Damit hätten sich auch mögliche Überlegungen, was den Gewinn eines dritten Sitzes in der Exekutive betreffe, erübrigt. Das Mindestziel der SP ist es somit, die beiden bisherigen Sitze zu halten.

EVP mit fünf Nominierten

Nicht einfach gestaltete sich die Suche anfänglich auch bei der EVP. «Vor den letzten Wahlen vor vier Jahren ging das noch ringer», sagte Präsident Paul-Martin Vogt noch im Mai. Mittlerweile ist die Partei aber fündig geworden: Neben Christine Grogg-Meyer (bisher) kandidieren nun auch Patrick Wild, Michael Zürcher, Barbara Howald und Peter Plüss für den Gemeinderat. Oberstes Ziel sei es, informiert die EVP in einer Medienmitteilung, die Sitze der letzten Wahlen zu halten: einen Sitz im Gemeinderat-, in der Bau- und Betriebskommission sowie in der Schulkommission.

Erste Priorität habe der Gemeinderat. «Insgeheim hoffen wir auch auf einen Sitz in der Finanzkommission», teilt die Partei mit. «Die EVP hat in jedem Wahljahr zulegen können, es wäre schön, wenn dieser Trend anhalten würde.»

Zwei neue SVP-Kandidaten

Letztlich erfreut über den Abschluss der Kandidatensuche ist auch SVP-Präsident Adrian Dreier. Seine Partei sah sich ebenfalls mit einer «harzigen ­Suche» konfrontiert. Trotzdem zeigte sich Dreier im Frühling noch optimistisch. Zu Recht: Neben Adrian Dreier und Bernhard Schär, deren Kandidatur bereits feststand, finden sich nun mit Max Berger-Tschachler und Cornelia Berger-Dürig noch zwei weitere Namen auf der Liste. Die SVP hat es sich zum Ziel gesetzt, ihre drei Sitze im Gemeinderat zu verteidigen.

Langenthaler Tagblatt

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