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Die schlaflosen Nächte sind verschwunden

Madiswil

Mit Vreni Flückiger tritt die erste Gemeindepräsidentin des Linksmähderdorfes ab. Sie hatte das Amt nach der Fusion mit Kleindietwil und Leimiswil übernommen.

Noch war Polen nicht verloren: Vreni Flückiger vor dem Bild der Internierten im Dorfzentrum.

Noch war Polen nicht verloren: Vreni Flückiger vor dem Bild der Internierten im Dorfzentrum.

(Bild: Beat Mathys)

Als Ort für den Rückblick auf ihre Amtszeit hat Vreni Flückiger das Polenzimmer im Gemeindezentrum vorgeschlagen. Das ist einerseits logisch, tagt dort doch der Gemeinderat, dem sie zwanzig Jahre lang angehörte. Darüber hinaus passt der Ort auch zu ihrer Arbeit für das Gemeinwesen, denn das Zimmer erinnert an ein soziales Engagement der Madiswiler und vor allem der Madiswilerinnen: Während des Zweiten Weltkrieges waren im Linksmähderdorf wie vielerorts im Oberaargau und im angrenzenden Emmental polnische Soldaten interniert.

Langenthaler Tagblatt

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