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Diese Angebetete muss ein Engel sein

Er ist bloss aus der Vogelperspektive zu lesen: Ein Heiratsantrag in einem Feld in der obern Haushalden gibt Anlass für Spekulationen.

Marcel Bieri

Einen etwas anderen Heiratsantrag richtete ein Verehrer in der obern Haushalden in Gondiswil an seine Auserwählte: «Wosch mi hürote» mähte er in grossen Lettern auf ein Feld.Der erste Gedanke: Seine Angebetete muss ein Engel sein, denn wie anders sollte sie den ­Antrag sonst entziffern können? Heissluftballonfahrerinnen kämen da natürlich ebenfalls in­frage.

Zu hoffen bleibt lediglich, dass der Verehrer nicht eine Lehrerin heiraten will. Die würde wohl bloss den Rotstift hervornehmen und darauf hinweisen, dass eine Frage mit einem Fragezeichen abgeschlossen werden muss. «1 Fehler» wäre wohl die Antwort, mit welcher der Verliebte rechnen müsste.

Doch vielleicht ist alles auch viel prosaischer – und der junge Mann ist Besitzer einer Drohne, mit der er sein analoges Werk gleich aufnehmen kann. So könnte er es seiner Braut in spe senden. Diese technischen Wunderdinger kosten ja heute nicht mehr alle Welt.

jr

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