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Diesmal baggert die Gemeinde selber

Auf der Ribimatte in Huttwil entsteht ein Rückhaltebecken für sauberes Abwasser. Dies, damit bei heftigen Niederschlägen Hochwasser in der Langete nicht noch verstärkt wird.

Baustelle im Zentrum. Hier werden die Baukörper auf der Ribimatte vergraben.
Baustelle im Zentrum. Hier werden die Baukörper auf der Ribimatte vergraben.
Thomas Peter

Wieder sind auf der Ribimatte in Huttwil Baumaschinen aufgerückt. Nachdem die Migros dort vor einem Jahr ein Provisorium errichtet hat, ist jetzt die Einwohnergemeinde am Bauen.

Wie sie kürzlich auf ihrer Website informierte, entsteht dort eine Rückhalteanlage für das Abwasser. Das Projekt ist in einer 1,5-Millionen-Franken-Vorlage enthalten, die die Gemeindeversammlung im Juni 2014 bewilligt hatte: die Sanierung der Spitalstrasse. Damals gab die Einmündung in die Bahnhofstrasse zu reden.

«Wir graben Versickerungs- und Speicherelemente ein.»

Beat Rickenbacher, Bauverwalter

Diese soll nur noch als Einfahrt benützt werden können, nicht mehr aber als Ausfahrt. Das neue Verkehrsregime wird allerdings erst in Kraft treten, wenn der Kanton in den Sommern 2019 und 2020 die Hauptstrasse saniert.

Vom Kanton verlangt

Gleichzeitig werden jedoch auch die Werkleitungen im Untergrund erneuert. Und da kommt es beim Abwasser zu einer Änderung: Nur das Schmutzwasser wird noch in die Reinigungsanlage Zala geleitet.

Für das Oberflächenwasser wird neu eine eigene Leitung verlegt. Wenn dieses jedoch in ein Gewässer geführt wird, verlangt der Kanton eine Rückhalteanlage, damit Hochwasser nicht noch verstärkt werden. Diese wird nun auf der Ribimatte an der Langete angelegt.

Das Becken wird gemäss Plan 20 × 25 Meter gross und 70 Zentimeter tief. Es hat ein Rückhaltevolumen von 250 Kubikmetern. Becken ist jedoch eigentlich der falsche Ausdruck, wie Bauverwalter Beat Rickenbacher präzisiert: «Wir graben dort Versickerungs- und Speicherelemente ein.»

Diese gleichen gefüllten Körben und haben drei Vorteile: Sie sind günstiger im Preis als gemauerte Becken, ein Teil des Wassers kann in ihrer Umgebung versichern und gelangt gar nicht in die Langete, und das Land darüber kann nach dem Bau problemlos wieder als Park- und Spielplatz verwendet werden.

Strasse gesperrt

Ist das Becken einmal fertiggestellt, wird die zweite Etappe der Spitalstrasse saniert. Das wird nicht gehen, ohne die Strasse von der Salze bis zur Mitte der Ribimatte von Mitte September bis Oktober komplett oder teilweise zu sperren, wie die Gemeinde auf ihrer Website informiert.

Anschliessend rechnet die Bauverwaltung noch mit teilweisen Behinderungen, während die Strassenoberfläche fertiggestellt wird.

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