Ein neuer Posten fürs Theater

Langenthal

Ein Marketing- und Kommunikationsfachmann soll künftig dafür sorgen, dass das sanierte Stadttheater die erhofften Erträge einbringt.

«Der Gemeinderat verspricht sich eine bessere Auslastung des Stadttheaters», so Stadtschreiber Daniel Steiner.

«Der Gemeinderat verspricht sich eine bessere Auslastung des Stadttheaters», so Stadtschreiber Daniel Steiner.

(Bild: Thomas Peter)

Kathrin Holzer

Was für die Stadtverwaltung ­bisher nicht dringelegen ist, wird beim Stadttheater jetzt Realität: die Schaffung einer professionellen Kommunikationsstelle. Ab dem 1. November oder nach Vereinbarung soll der neu geschaf­fene 80-Prozent-Posten eines Mitarbeitenden Marketing und Kommunikation Stadttheater ­gemäss Stelleninserat besetzt werden.

Bereits in der Botschaft zuhanden der Volksabstimmung über die Sanierung des Hauses im November 2014 wurde erwähnt, «dass bei einer moderaten Erhöhung des Personalbestandes und einem massvollen Ausbau des Marketing- und Verkaufsbereiches das Kosten-Ertrags-Verhältnis zugunsten der Erträge wesentlich verbessert werden könnte».

Davon gehe auch ein mittlerweile von Amtsleiter Daniel Ott und Theaterleiter Reto Lang erarbeitetes Betriebskonzept aus, auf dem die neue Stelle basiere, erklärt Stadtschreiber Daniel Steiner.

Obwohl die Personalressourcen bereits 2014 um ein 25-Prozent-Pensum erhöht worden ­seien zugunsten der Aufgaben im Bereich des Marketings und der Kommunikation, sei das Theater diesbezüglich bisher auf recht einfachem Niveau betrieben worden, sagt Steiner.Das soll sich mit der Neueröffnung des Hauses im Dezember nun ­ändern.

Der Gemeinderat verspreche sich dank eines besseren Marketings, einer verstärkten Kommunikation der Angebote und des zusätzlichen Raums nach der Sanierung klar eine bessere Auslastung des Hauses, sagt der Stadtschreiber.

Die neue Stelle ist vorerst befristet bis Herbst 2020, hält der Stadtschreiber fest. Es sei zwar klar die Absicht, den Posten dar­über hinaus aufrechtzuerhalten. Allerdings nicht ohne den Nachweis, dass er auch tatsächlich den erhofften Nutzen respektive die erwarteten Mehreinnahmen bringe.

Dazu beitragen soll neben vermehrten Anstrengungen im kommunikativen Bereich auch eine Erhöhung der Ticketpreise um 10 bis 20 Prozent.

Langenthaler Tagblatt

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