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Fellmarkt erstmals an neuem Ort

Der Rohrbacher Fellmarkt fand nicht mehr in der Linde in Rohrbachgraben statt, sondern in der Eintracht. Dem Handel tat dies keinen Abbruch.

Am Fellmarkt in Rohrbach wurden 864 Fuchsfelle gehandelt.
Am Fellmarkt in Rohrbach wurden 864 Fuchsfelle gehandelt.
Patric Spahni

Seit 24 Jahren organisiert das Pelz- und Lederfachgeschäft Johann Hofstetter AG aus Flawil SG in Rohrbachgraben einen Fellmarkt. Gastrecht boten dort bisher die Wirtsleute Heidi und Rudolf Kölliker im Restaurant Linde. Doch nun mochten diese aus Altersgründen nicht mehr helfen. Die Firma suchte deshalb zusammen mit dem Mitinitianten, dem aktiven Jäger Hubert Kölliker, nach einer Alternative. Fündig wurden sie im Nachbardorf: Die 24. Auflage ging nun am vergangenen Donnerstag in der Eintracht in Rohrbach über die Bühne.

Bereits um 8 Uhr herrschte dort trotz stürmischem Wind und Regenschauern emsiges Treiben. Über 100 Grünröcke erschienen mit der Ausbeute ihrer Leidenschaft. Total wurden 1061 Felle gehandelt, was etwas mehr war als im vergangenen Jahr. Die meisten stammten von Füchsen, nämlich 864 Stück. Dazu kamen 86 von Dachsen, 84 von Steinmardern und 17 von Edelmardern sowie einige von Kaninchen und Murmeltieren. Peter Hofstetter von der Johann Hofstetter AG zeigte sich sowohl mit der neuen Lokalität als auch mit Menge und Qualität zufrieden.

«Das Ziel ist immer noch das gleiche: den Jägern eine Alternative in der Region zu bieten.»

Hubert Kölliker, Jäger

Hubert Kölliker unterstützte auch die neuen Gastgeber zusammen mit Jägerkollegen. Er ist zudem daran, die Trägerschaft verbindlicher zu organisieren, wie er erklärt. Das Ziel sei immer noch das gleiche: den Jägern, denen die Eintrittspreise am Fellmarkt in Thun zu hoch geworden sind, eine Alternative in der Region zu bieten. Die erste Auflage in der Rohrbacher Eintracht habe auch ihm bestätigt, dass das Bedürfnis dafür weiterhin bestehe. So jedenfalls sei die Rückmeldung von verschiedenen Jägern gewesen. Fast ebenso wichtig wie der Verkauf ihrer Felle seien ihnen das Beisammensein und der Gedankenaustausch. Viele von ihnen bewiesen noch bis in die späten Abendstunden Sitzleder in der Eintracht.

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