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Gegen Martigny läuft es beim SCL rund

Der SC Langenthal kehrt als Leader nach Hause. Dank dem 3:2-Sieg in Martigny – dem bereits vierten Erfolg über die Unterwalliser in dieser Saison – übernimmt das Oberaargauer Team wieder die Ranglistenspitze.

Wegweisend:?Dominic Hobi traf für den SCL zur wichtigen 1:0-Führung.
Wegweisend:?Dominic Hobi traf für den SCL zur wichtigen 1:0-Führung.
Leroy Ryser

Während der Nationalmannschaftspause sorgte Red Ice Martigny wie kein anderes Team der National League auf und neben dem Eis für Schlagzeilen. Zunächst wurde Albert Malgin am Montag entlassen – dies nach einer 0:6-Niederlage gegen den Erzrivalen EHC Visp.

Die Unterwalliser hatten in acht Spielen nur zweimal gewonnen. Brisant: Malgin bekleidet neben dem Traineramt auch jenes des Sportchefs, rein formell hat sich Langenthals Ex-Assistent selbst entlassen. Dem Vernehmen nach war aber der Sportchef nicht Hauptträger dieses Entscheids. Vorerst bleibt Malgin Sportchef bei Red Ice; auch aus wirtschaftlichen Gründen, da sein Vertrag über zwei Jahre läuft.

Unspektakuläre Duelle

Am Dienstag folgte unter dem bisherigen Assistenten Adrien Plavsic die 3:5-Niederlage im Nachtragsspiel gegen Rapperswil-Jona. Und am Freitag wurde die 3:4-Niederlage vom 11. Dezember gegen die GCK Lions in einen 5:0-Forfait-Sieg gewandelt, weil die Junglöwen zu viele über 23 Jahre alte B-Lizenzspieler eingesetzt hatten. Am Sonntag nun – immer noch in der Nationalmannschaftspause – folgte das zweite Heimspiel unter Plavsic, diesmal gegen den SC Langenthal. Am sportlichen Krebsgang änderte sich nichts, die Gäste setzten sich 3:2 durch.

Das Spiel verlief, wie so viele Begegnungen mit Red Ice Martigny, eher unspektakulär. Nur in drei der letzten zehn Spiele, welche die beiden Klubs im Unterwallis austrugen, erzielte ein Team mehr als drei Tore. Dominic Hobi, Schütze zur 1:0-Führung, meinte: «Sie haben grosse Verteidiger, doch wenn wir mit viel Tempo kommen, haben sie Mühe. Wichtig ist, dass man hier das 1:0 schiesst.» Nach wie vor pflegt die Mannschaft ein ausgesprochen defensives Konzept. Von den hinteren Klubs kassieren die Romands mit Abstand am wenigsten Tore, das Problem des Teams liegt in der Offensive. Gerade auch in dieser Begegnung strebte die Mannschaft erst weit nach der Spielmitte in Richtung gegnerisches Tor.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der SCL längst zwei Lücken gefunden. Besonders sehenswert war das Tor zum 2:0, bei dem Marc Kämpf backhand vor Martigny-Keeper Reto Lory die Scheibe auf Brent Kelly rüberschob, der die Scheibe einschoss, ehe der Schlussmann des Heimteams verschieben konnte.

Dennoch sollte noch einmal Spannung aufkommen und sich gar eine dramatische Schlussphase entwickeln. Dazu passte, dass Brent Kelly aus dem eigenen Drittel heraus dreissig Sekunden vor Schluss den Pfosten des gegnerischen leeren Gehäuses traf; trotzdem konnten die Oberaargauer den knappen Vorsprung verwalten. SCL-Stürmer Marc Kämpf: «Am Schluss war es unnötig knapp geworden, wir hätten mehr daraus machen können.»

Vierter Sieg über Martigny

«Wir hätten sie vor dem eigenen Publikum nicht mehr so herankommen lassen dürfen», blickte SCL-Stürmer Nico Dünner zurück. Im Gegensatz zu Martigny ist der SCL weiter gut in Fahrt: Erstens bezwang er die Unterwalliser auch in der vierten Begegnung in dieser Saison (3:2 und 3:1 daheim sowie 4:2 und 3:2 auswärts) und zweitens punktete die Mannschaft von Trainer Jason O’Leary in elf der letzten zwölf Partien. Der letzte Match vor Weihnachten steht nun morgen in der Eishalle Schoren gegen den EHC Visp auf dem Programm.

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