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Hans-Jürg Käser soll Ehrenbürger von Langenthal werden

Der Langenthaler Gemeinderat will Regierungsrat Hans-Jürg Käser im zweiten Anlauf die Ehrenbürgerschaft verleihen. Das Parlament muss den Antrag noch absegnen.

Bereits vor zehn Jahren gab es einmal Bestrebungen, Hans-Jürg Käser die Ehrenbürgerschaft zu verleihen.
Bereits vor zehn Jahren gab es einmal Bestrebungen, Hans-Jürg Käser die Ehrenbürgerschaft zu verleihen.
Andreas Blatter

Der amtierende Regierungspräsident des Kantons Bern, Hans-Jürg Käser, soll Ehrenbürger von Langenthal werden. Die Stadtregierung stellt dem Parlament an dessen Sitzung Anfang Mai einen entsprechenden Antrag.

Mit der Ehrenbürgerschaft will die Stadt die Leistungen des Freisinnigen als ehemaliger Stadtpräsident, Grossrat und Regierungsrat würdigen, wie der Langenthaler Gemeinderat am Freitag mitteilte.

Bereits vor zehn Jahren gab es einmal Bestrebungen, Käser die Ehrenbürgerschaft zu verleihen. In einem Zeitungsartikel wurde damals Kritik laut am «inflationären Gebrauch» der Ehrung. Einzelne störten sich auch daran, dass auch Käsers Gattin gleich mitgeehrt werden sollte. Käser verzichtete seinerzeit auf die «gut gemeinte Ehrung». Er wolle keine Dissonanzen aufkommen lassen, teilte er in einem Brief mit.

Misstöne sind verklungen

Aus Sicht des Gemeinderates sind die Misstöne unterdessen verklungen, wie Stadtpräsident Thomas Rufener auf Anfrage sagte. Es sei in Langenthal Tradition, dass verdiente Persönlichkeiten zur Ehrenbürgerschaft vorgeschlagen würden.

Der Gemeinderat habe den Eindruck, dass Käser als ehemaliger Stadtpräsident, ehemaliger Grossrat, amtierender Regierungsrat und jüngst auch als Präsident der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorenkonferenz diesen Status habe.

Die Gemeinde hat den Vorschlag mit Käser besprochen, wie Rufener ausführte. Das letzte Wort in der Sache hat das Stadtparlament. Stimmt es zu, wird Käser an einer Feier die Ehrenbürgerschaft verliehen.

SDA/mib

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