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Leasing-Trick kommt sie teuer zu stehen

36 Monate Gefängnis: Der frühere Geschäftsführer einer Oberaargauer Firma wird wegen gewerbsmässigen Betrugs, Veruntreuung, Misswirtschaft und Urkundenfälschung verurteilt. Sein Partner kassiert 24 Monate bedingt. Der 65-Jährige will in Berufung gehen.

Mit vorgetäuschten Leasinggeschäften wollten zwei Unternehmer aus dem Oberaargau ihre Firmen retten.
Mit vorgetäuschten Leasinggeschäften wollten zwei Unternehmer aus dem Oberaargau ihre Firmen retten.
Walter Pfäffli

Mit grossem Geschick und noch grösserem Aufwand türkte der 43-Jährige technische Beschreibungen und Bankgarantien – und das bereits mehrere Jahre vor der viel zitierten Wirtschaftskrise 2008, in der die Aufträge im Oberaargauer Familienunternehmen ausblieben.

So konnte der frühere Geschäftsführer auf seine eigenen Industriemaschinen Leasings abschliessen, ­indem er die Firma eines Geschäftspartners mit dessen Wissen und Billigung als fiktive ­Lieferantin dazwischenschob. In 9 Monaten brachte der Beschuldigte mit dieser Masche acht Leasing-Gesellschaften um 4 Millionen Franken. Er tat es, um die Firmengruppe vor dem Konkurs zu bewahren – dieser Plan ging in mehrfacher Hinsicht nicht auf.

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