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Im Bann der glänzenden Weihnachtskugel

Eine Weihnachtskugel ist Ausgangspunkt der Arbeiten, die an der Ausstellung der Neuen Schule für Gestaltung in Langenthal zu sehen sind.

Eine Weihnachtskugel gemalt: Absolventin Amanda Pürro und ihr Werk.
Eine Weihnachtskugel gemalt: Absolventin Amanda Pürro und ihr Werk.
Thomas Peter

Es ist Dienstagnachmittag. Die Absolventen des Gestalterischen Vorkurses und des Propädeutikums legen bei der Präsentation ihrer Arbeiten letzte Hand an. Am Abend muss die Ausstellung «In Szene setzen» stehen. Schulleiter Peter Amsler erklärt, dass Ausgangspunkt aller Werke eine Weihnachtskugel war, in der sich ein Mensch spiegelt. Während beim Vorkurs das lustvolle Ausprobieren der gestalterischen Möglichkeiten von Malerei, Relief, Fotografie, Typografie, Hoch- und Tiefdruck im Vordergrund stand, arbeiteten die Absolventen des Propädeutikums prozessorientiert. Das heisst ein Arbeitsschritt wurde bewusst in den nächsten überführt und gleichzeitig reflektiert.

Amanda Pürros Hauptwerk ist das grossformatige Bild einer Hand, die eine spiegelnde Weihnachtskugel hält. Das Gemälde besteht aus mehreren Blättern, die am Boden bemalt wurden, eine besondere Herausforderung für die 15-Jährige aus Heimberg, die nach der neunten Klasse in den Vorkurs aufgenommen wurde. Schon in der Schule war Gestalten ihr Lieblingsfach. Sie hofft in die Grafik- oder Keramikfachklasse aufgenommen zu ­werden.

Langenthaler Geschichte

Die 21-jährige Cynthia Häfliger aus Grossdietwil ist Floristin und besucht berufsbegleitend das zweijährige Propädeutikum. Sie hat eine surreale Geschichte illustriert, in der die Stadt Langenthal von Weihnachtskugeln überschwemmt wird und Menschen zu Kugeln mutieren. Am Ende ist aus einer Zeitungsnotiz zu lesen, dass China Langenthal zur Produktionsstätte von Weihnachtskugeln erkoren hat. Cynthia Häfligers Berufsziel ist Illustratorin.

Die Ausstellung zeigt die vielen Möglichkeiten, Weihnachts­kugeln in Szene zu setzen. Hier schmücken sie auf einer Fotografie das Haar einer Frau. Dort inspirieren sie zu einer raffiniert ausgeleuchteten Installation von hängenden Gegenständen. Oder sie tanzen in einem Musik-Video als Planeten im Takt. Die Ausstellungist morgen Freitag von 14 bis 20 Uhr an der Bützberg­strasse 35 in Langenthal zu sehen.

ro

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