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Im Zeichen der Erneuerung

Verabschiedungen prägten die Gemeindeversammlung. Sechs von sieben Gemeinderäten hören auf, Finanzverwalter Kurt Wyssmann geht in Pension.

Neben Gemeindepräsidentin Vreni Flückiger (SVP) hören auch gleich fünf der sechs weiteren Exekutivmitglieder auf.
Neben Gemeindepräsidentin Vreni Flückiger (SVP) hören auch gleich fünf der sechs weiteren Exekutivmitglieder auf.
PD/Archiv

Der geschäftliche Teil der Madiswiler Gemeindeversammlung war in einer guten halben Stunde erledigt. Dann marschierte das Trio Stefani auf und leitete mit «Frohes Wiedersehen» über zu den feierlichen Verabschiedungen. Davon gab es an diesem Abend einige: Nicht nur Gemeindepräsidentin Vreni Flückiger (SVP) hört nach 20 Jahren im Gemeinderat auf, sondern auch gleich fünf der sechs weiteren Exekutivmitglieder. Lediglich Ueli Werren stellt sich nochmals zur Verfügung, wechselt aber von den Finanzen ins Präsidium (wir berichteten). Zudem geht Finanzverwalter Kurt Wyssmann Ende Jahr in Pension, nach ganzen 37½ Jahren im Amt.

Es dürfte denn auch dieser feierliche Teil gewesen sein, der 101 Stimmberechtigten in den Gemeindesaal im Dorfzentrum lockte, immerhin 4,4 Prozent. Und so viele wie seit langem nicht mehr, wie die scheidende Gemeindepräsidentin feststellte. Und noch etwas war ungewöhnlich: Für sie wie auch für Kurt Wyssmann erhoben sich zum Applaus alle von ihren Sitzen.

Das Budget für 2019 musste der scheidende Finanzverwalter bereits nicht mehr präsentieren. Das erledigte seine Nachfolgerin Ramona Zürcher. Es schliesst im allgemeinen Haushalt bei einem Umsatz von 9,8 Millionen Franken mit einem Defizit von 356000 Franken ab. Dies bei einer unveränderten Steueranlage von 1,55 Einheiten. Der Umsatz im Gesamthaushalt beträgt 12,8 Millionen Franken, dessen Defizit 139000 Franken.

Die Versammlung gewährte den Gemeinderäten nach acht Jahren eine Anpassung ihrer Entschädigung an vergleichbare Gemeinden der Region. Ein langjähriges Problem kann in Kleindietwil gelöst werden: Die Lücke im Radweg beim Bahnhof wird geschlossen. An die Kosten von 370000 Franken leistet nicht nur der Kanton einen Beitrag von 40 Prozent. Auch die Gemeinden Rohrbach, Rohrbachgraben und Auswil haben zusammen 45600 Franken zugesichert. Wegen der Verbindung ins Oberstufenzentrum Kleindietwil haben diese Gemeinden das grösste Interesse am Projekt.

Anders als an der letzten Gemeindeversammlung orientiert wurde, haben die Arbeiten für die Sanierung des Laubenplatzes noch nicht begonnen. Ursache sind laut Gemeinderat Ernst Rolli (SVP) Verzögerungen beim Kanton, der für die Hauptstrasse zuständig ist. Nach wie vor ist der Baustart offen, voraussichtlich geht es im Frühjahr 2019 los. Noch nicht bestimmt ist ebenfalls der Beginn der Arbeiten für den geplanten Radweg in Lindenholz. (jr)

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