In einem Jahr will 3M fertig sein

Langenthal

Lantal rechnet in Millionen, Manor in Milliarden und 3M in Billionen. Das Fazit am Wirtschaftslunch: 3M will in einem Jahr in Langenthal eingerichtet sein, Manor und Lantal kämpfen mit dem Frankenkurs.

Oberaargauer Geschenkkörbe verteilte Thomas Rufener hier an 3M-Direktor Steve Fisher (rechts) und Lantal-CEO Urs Rickenbacher (Mitte).

Oberaargauer Geschenkkörbe verteilte Thomas Rufener hier an 3M-Direktor Steve Fisher (rechts) und Lantal-CEO Urs Rickenbacher (Mitte).

(Bild: Robert Grogg)

tadtpräsident Thomas Rufener verglich den Entscheid der Nationalbank vom 15.Januar 2015 aus Schweizer Sicht mit nichts Geringerem als «nine/eleven». Die Freigabe des Mindestkurses sei ein Schock gewesen. Weit optimistischer gab sich Steve Fisher, Geschäftsführer bei 3M Emea. Er sprang kurzfristig für den erkrankten CEO Mario Mascolo ein. Während Urs Rickenbacher von Millionen sprach und Carole Ayer von Milliarden, ging es bei Fisher um Billionen.

Der Brite rechnet allerdings in US-Dollar, und dort entsprechen die Billionen auch «bloss» unseren Milliarden. Mit Niederlassungen in 70 Ländern mache 3M fast 32 Milliarden Umsatz. In dem Bereich, der von Burgdorf nach Langenthal zügeln wird, seien es 5,9 Milliarden Dollar. 58 Betriebe und 100'00 Mitarbeitende würden von hier aus gemanagt. Eine Firmenvision lautet: 3M-Technologien stärken jedes Unternehmen und bereichern jedes Zuhause.

Steve Fisher geht davon aus, dass das Gebäude beim Bahnhof im Juni 2016 fertiggestellt ist. Im September hoffe man zu zügeln und «irgendwann im Oktober» voll funktionsfähig zu sein.

1370 neue Wohnungen

Den Abschluss am Wirtschaftslunch bildete Stadtbaumeister Enrico Slongo. Er sprach über den Siedlungsrichtplan. Die Mitwirkung sei für Januar/Februar vorgesehen. Der Gemeinderat habe festgelegt, dass Langenthal in den nächsten 15 Jahren um 1300 bis 2700 Einwohner wachsen soll.

Das bedeute 1370 neue Wohnungen und bedinge eine entsprechende Planung – auch beim Verkehr. Langenthal solle verdichtet werden, aber eine unverwechselbare Baukultur behalten. Damit sich die Wirtschaft weiter entwickeln könne, brauche es eine interkommunale Arbeitszone.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt

Loading Form...