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Mit neuer Ortsplanung gegen die Zersiedelung

Die Gemeinde Seeberg gab am Montag Einblick in das umfangreiche Werk der revidierten Ortsplanung.

Seeberg verfügt über 8,7 Hektaren Bauzonenreserve.
Seeberg verfügt über 8,7 Hektaren Bauzonenreserve.

Nach der Fusion der Gemeinden Seeberg und Hermiswil per 1. Januar 2016 werden nun die Ortsplanung revidiert und die baurechtlichen Grundordnungen zusammengeführt. Rund 40 Interessierte liessen sich am Montagabend im Kirchgemeindehaus informieren. Ziel der Ortsplanung ist es, die Zersiedelung zu stoppen, Kulturland zu schonen und die Siedlungsentwicklung zu konzentrieren.

Seeberg gehört zu den zentrumsnahen ländlichen Gebieten. Es wird angenommen, dass die Bevölkerung in den nächsten 15 Jahren um 4 Prozent oder rund 70 Einwohner wächst. Dafür braucht es rund 1,8 Hektaren Bauland – Seeberg verfügt über 8,7 Hektaren Bauzonenreserve. «Das sind vor allem Baulücken innerhalb des Dorfes», so Gemeindepräsident Roland Grütter. «Wir gehen davon aus, dass wir die rund 7 Hektaren Reserve behalten können.»

Zu Wort meldete sich nur eine Einwohnerin, die bemängelte, dass der Verkehr nicht berücksichtigt würde. «Wenn wirklich Bedarf besteht, werden wir das später noch an die Hand nehmen», versprach Roland Grütter.

«Jetzt seid ihr am Zug, wie es das Mitwirkungsverfahren sagt», erklärte Andreas Aeschbacher von der Umweltkommission. Die Unterlagen liegen derzeit öffentlich auf, Eingaben sind noch bis zum 13. Mai möglich. Im Herbst soll schliesslich die Gemeindeversammlung über die revidierte Ortsplanung abstimmen.

Sprechstunde: Dienstag, 3. Mai, 17 bis 19 Uhr, Sitzungszimmer der Gemeindeverwaltung Seeberg.

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