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Nun fehlt dem Käferaufseher die Basis

An der Gemeindeversammlung Rohrbachgraben wurden veraltete Reglemente aufgehoben und zwei neue Kommissionsmitglieder gewählt.

In Rohrbachgraben müssen künftig auch offiziell keine Maikäfer mehr eingesammelt werden. das Reglement stammte noch von 1933.
In Rohrbachgraben müssen künftig auch offiziell keine Maikäfer mehr eingesammelt werden. das Reglement stammte noch von 1933.
Monique Pfeifer

Das Einsammeln und Töten von Maikäfern sei in Flugjahren obligatorisch: So steht es in einem Reglement von Rohrbachgraben. Eingesammelt werden die landwirtschaftlichen Schädlinge in der Gemeinde aber längst nicht mehr. Grundbesitzer, Pächter und Nutzniesser sind nicht mehr sammelpflichtig. Der Gemeinderat bestimmt auch keine Prämie für gelieferte Käfer und führt kein Verzeichnis über die Pflichtigen und die Menge der gesammelten Käfer mehr. Er wählt schliesslich keinen Käferaufseher.

Das Reglement, in dem das steht, ist aber nach wie vor gültig, wie der Oberaargauer Regierungsstatthalter während seines Besuchs auf der Gemeindeverwaltung feststellte. Es stammt noch aus dem Jahr 1933.

Nun hat es die Gemeindeversammlung aufgehoben, zusammen mit drei weiteren nicht ganz so überholten, aber ebenfalls in die Jahre gekommenen Reglementen. Dies war derart unbestritten, dass Gemeindepräsident Simon Lüthi darüber in einem einzigen Geschäft beschliessen lassen konnte.

Wechsel in der Kommission

Neu in die Schulkommission gewählt wurden Sandra Flückiger-Steiger und Stefan Hirschi-Reinhard. Sie ersetzen dort Susanne Herrmann-Sägesser und Sahra Scheidegger-Schmid.

Das Budget rechnet im allgemeinen Haushalt mit einem Defizit von 79000 Franken (Gesamthaushalt: 80000 Franken). Dies bei einer unveränderten Steueranlage von 1,94 Einheiten.

Auch in Rohrbachgraben wird künftig der regionale Tarif für die Feuerungskontrolle angewendet. Dieser ist günstiger als der bisherige, gemeindeeigene.

51 von 317 Stimmberechtigten (16,1 Prozent) nahmen an der Versammlung teil.

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