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Provisorium für zusätzlichen Schulraum aufgegleist

Der Gemeinderat von Seeberg hat die Containerlösung für zusätzlichen Schulraum in die Wege geleitet: Die Stimmbürger werden über einen Kredit von 300'000 Franken abstimmen.

Bei der Schulanalage Grasswil soll das Provisorium errichtet werden.
Bei der Schulanalage Grasswil soll das Provisorium errichtet werden.
Thomas Peter

In Seeberg wird zusätzlicher Schulraum benötigt. Darüber hatte der Gemeinderat bereits letzten März, als er die Ergebnisse der Schulraumplanung präsentierte, informiert. Er hatte damals entschieden, die Kindergartenklasse im Schulhaus Seeberg beizubehalten, solange noch keine Nachfolgenutzung für diese Liegenschaft besteht, und den kurzfristig nötigen Schulraum mittels Containermodulen bereitzustellen.

In der Zwischenzeit erfolgten weitere Abklärungen: Der Gemeinderat hat sich an seiner ­Sitzung im Juni für eine Lösung mit einem zusätzlichen Zimmer inklusive Garderobe/WC per Schuljahr 2019/2020 entschieden.

Hinsichtlich der Standortfrage sei es dem Gemeinderat wichtig gewesen, die verschiedenen Bedürfnisse und Interessen seitens der Schule, der Vereine und der Gemeinde bestmöglich zu berücksichtigen, heisst es in einer Medienmitteilung. Woraufhin entschieden wurde, das Provisorium auf dem Hartplatz zu realisieren. Und zwar so, dass dieser noch für Aktivitäten zur Verfügung gestellt werden kann.

Arbeitsgruppe eingesetzt

Gestützt auf die Arbeiten der Dällenbach Ewald Architekten AG aus Steffisburg hat der Gemeinderat nun an seiner Sitzung vom 10. September einen Verpflichtungskredit in Höhe von 300'000 Franken für die Schaffung des nötigen Schulraumprovisoriums bewilligt.

Es handle sich dabei um neue und nach den neusten Vorschriften isolierte Containermodule mit entsprechendem Wiederverkaufswert, heisst es. Der Kredit wird an der Gemeindeversammlung vom 29. November zur Genehmigung beantragt.

Wie bereits im März angekündigt, beabsichtigt der Gemeinderat, den zusätzlich nötigen und nun vorerst mittels Provisorium bereitgestellten Schulraum bei der Anlage Grasswil in Form eines Festbaus zu schaffen.

Die nötigen Abklärungen dazu sollen parallel zur Realisierung des Provisoriums in Angriff genommen werden. Weshalb der Gemeinderat einen Kredit von 23'000 Franken für das Ausarbeiten eines Vorprojekts inklusive Variantenstudium bewilligt hat.

Gleichzeitig wurde die Arbeitsgruppe Schulraumerweiterung eingesetzt. Voraussichtlich im Frühjahr soll ein Vorprojekt vorliegen, das der Bevölkerung vorgestellt werden kann.

Im März hatte es geheissen, dass gemäss einer ersten groben Schätzung für den Erweiterungsbau mit Kosten von rund 1,2 Millionen Franken gerechnet werden müsste. Dies bezog sich auf zwei Klassenzimmer sowie zwei Gruppenräume.

pd/swl

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