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Rössli: Der Räuber lässt nicht locker

Nach dem ­Regionalgericht muss sich auch das Obergericht mit einem der führenden Köpfe ­jener Bande befassen, die das Restaurant Rössli in Bleienbach überfiel.

Mitte März verurteilte das Regionalgericht Emmental-Oberaargau einen 37-jährigen Albaner wegen bandenmässigen Raubs, mehrfachen Diebstahls, Betrugs und kleinerer Delikte zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten.

Das Gericht unter dem Vorsitz von Nicole Fankhauser erachtete es als erwiesen, dass der Osteuropäer zu den führenden Köpfen einer Verbrechertruppe gehörte, die vor zwei Jahren das Restaurant Rössli in Bleienbach überfallen und dabei etwa 12'000 Franken, Steine und Münzen erbeutet hatte.

Für die Berner Justiz, die vom Verurteilten aus der Untersuchungshaft heraus schon vor dem mehrtägigen Prozess in Burgdorf mit einer Unmenge von Eingaben und Beschwerden eingedeckt worden war, ist der Fall damit nicht erledigt. Laut gut unterrichteten Quellen hat der Verteidiger des nicht geständigen Osteuropäers Rekurs gegen das Urteil eingelegt. Der Anwalt hatte auf Freispruch plädiert. In absehbarer Zeit wird sich also auch das Obergericht des Kantons Bern mit der Geschichte beschäftigen müssen.

Im August schliesst das Regionalgericht Emmental-Oberaargau den Fall Rössli ab. Dann sitzt vor ihm der mutmassliche Anführer der Bande. Die Staatsanwaltschaft fordert für ihn eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren. Das Gericht tagt deshalb in Fünferbesetzung.

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