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Sanierung der Eishalle: KEB will nun planen

Das Gesuch für die Retrofit-Sanierungsplanung ist beim Gemeinderat hängig. Für die Massnahmen zum Erhalt der Eishalle Schoren soll er 136'400 Franken sprechen.

Die Eishalle Schoren: Der Langenthaler Gemeinderat soll 136'400 Franken für deren Erhalt sprechen.
Die Eishalle Schoren: Der Langenthaler Gemeinderat soll 136'400 Franken für deren Erhalt sprechen.
Thomas Peter

Nach fast vier Jahren ist das mehrstufige Verfahren zur Sanierung der Eishalle abgeschlossen. «Wir haben unsere Hausauf­gaben gemacht», stellte Verwaltungsratspräsident Stefan Costa während der Generalversammlung der Kunsteisbahn Langenthal AG (KEB) am Ende einer Aufzählung dessen fest, was während dieser Zeit im Schoren erneuert worden ist.

Nun folgen nicht nur die Jahre, da die Kunsteisbahn Langenthal AG in vier Tranchen ein vorgezogenes Darlehen zur Finanzierung dieser Sanierungsarbeiten zurückzahlen muss, nein, es kommt auch weiterer Investitionsbedarf hinzu.

Dies, weil die KEB die Halle über 2021 ­hinaus in Betrieb halten muss, ­«unabhängig von politischen und wirtschaftlichen Diskussionen um einen möglichen neuen Standort für eine Eissportinfrastruktur», so Costa. So lange, bis eine neue Arena die heutige Eishalle ablösen wird.

Unabhängige Planung

Das neue Sanierungsprojekt namens Retrofit plant die KEB gemeinsam mit dem Hauptnutzer SCL. Dieser Planung messen beide viel Bedeutung bei. Costa: «Wir wollen genau abklären, welche Investitionen für die nächsten Jahre vorzunehmen sind, wann sie vorzunehmen sind und in welcher Priorität.»

«Wir wollen genau abklären, welche Investitionen für die nächsten Jahre vorzunehmen sind, wann und in welcher Priorität.»

Stefan Costa, KEB

Wie angekündigt ist die KEB betreffend die Finanzierung an den Gemeinderat gelangt: Das Gesuch um einen Beitrag in Höhe von 136 400 Franken ist bei der Langenthaler Exeku­tive hängig.

Man sei mit der KEB nicht ­immer gleicher Meinung gewesen, stellte SCL-Geschäftsführer ­Gian Kämpf fest. «Aber wir haben gut gearbeitet.» Die engere Zusammenarbeit über die Betriebskommission lasse sich gut an.

Entscheid Ende Jahr

Der Gemeinderat sei sich des Spannungsfelds bewusst, erklärte Reto Müller, der als designierter Stadtpräsident die Belange der Eisbahn-Hauptaktionärin vertrat. Der KEB-Antrag habe der Rat bereits in einer ersten ­Lesung behandelt, wolle diesen noch in Abstimmung bringen mit dem Standortentscheid.

Dieser ist auf Ende Jahr angesagt. Man müsse kein Prophet sein, um zu erwarten, dass der Standort Schoren bei dieser Evaluation nicht im 1. Rang liegen werde. «Es wird an uns sein, zusammen zu reden und verbindliche Schritte zu gehen.»

Aus dem KEB-Verwaltungsrat zurückgetreten ist Enrico Casanovas. Bauingenieur Daniel Bircher, der dem VR vorerst be­ratend zur Seite steht, wird in einem Jahr zur Wahl vorgeschlagen. Die anderen Mitglieder des Gremiums wurden wiedergewählt.

(cd)

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