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Schneider-Ammann: «Nicht zur Schlafstadt werden»

Jetzt, da er Bundespräsident ist, wird Johann Schneider-Ammann noch mehr unterwegs sein als bisher. Seiner Heimatstadt Langenthal will der 63-Jährige trotzdem die Treue halten. Hier könne er auftanken, sagt er.

Vor einer Woche erhielt der Platz vor dem Langenthaler Choufhüsi einen neuen Namen. Er sei schon früher kaum im Stadtzentrum unterwegs gewesen, sagt Johann Schneider-Ammann.
Vor einer Woche erhielt der Platz vor dem Langenthaler Choufhüsi einen neuen Namen. Er sei schon früher kaum im Stadtzentrum unterwegs gewesen, sagt Johann Schneider-Ammann.
Marcel Bieri

Heute vor einer Woche haben Ihnen die Langenthalerinnen und Langenthaler mit der Bundespräsidentenfeier einen warmen Empfang bereitet. Legen Sie viel Wert auf solche Ehrerbietungen?Johann Schneider-Ammann:Für mich selbst würde ich selbstverständlich kein derartiges Fest organisieren. Es ist aber sehr schön und etwas Besonderes, eine solche Feier zu erleben und in der Heimat mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Schliesslich gibt es als Politiker nicht jeden Tag Streicheleinheiten. Ein solcher Empfang ist gewissermassen ein schöner Lohn für das tägliche Engagement.

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