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Sozialfälle im Shoppingwahn

Monatelang bestellten zwei Paare aus dem Oberaargau Dinge im Internet, ohne sie zu bezahlen. Die Rechnung dafür erhielten sie nun vom Regionalgericht Emmental-Oberaargau in Form von bedingten Geldstrafen.

Zwei Ehepaare verfielen im Jahr 2014 dem Kaufrausch auf diversen Onlineshops. Sie bestellten Ware im Wert von 80'000 Franken, die sich jedoch nicht bezahlen konnten.
Zwei Ehepaare verfielen im Jahr 2014 dem Kaufrausch auf diversen Onlineshops. Sie bestellten Ware im Wert von 80'000 Franken, die sich jedoch nicht bezahlen konnten.
Keystone

Parfüms, Pneus und Pflegemittel, Kaffee, Kleider und Computer, Fernseher, Filme und Frottee­tücher, Handys, Hosen und Haushaltgeräte: Auf 60 Seiten listet die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift auf, was zwei Männer und ihre Gattinnen 2014 während mehrerer Monate wie im Wahn in Onlineshops bestellten. Bezahlt wurde die Ware im Gesamtwert von rund 80 000 Franken nie: Die Ehepaare aus dem Balkanraum leben von der Sozialhilfe und dem, was eine der Frauen als Temporärangestellte verdient.

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