Zum Hauptinhalt springen

Sprachverwirrung macht erfinderisch

Marie T. Martin (36) verbringt als Stipendiatin der Lydia-Eymann-Stiftung ein Jahr in Langenthal. In dieser Kolumne schildert die Deutsche ihre Eindrücke aus der Region.

Marie T. Martin
Gastautorin in Langenthal: Marie T. Martin. Foto: Nicole Philipp
Gastautorin in Langenthal: Marie T. Martin. Foto: Nicole Philipp

Vor einer Weile bestellte ich im Café à la Carte, dessen Theke voller Verführungen steckt, einen Nidlechueche. Ich hatte keine Ahnung, was gemeint ist, aber die Kellnerin hatte ihn mir empfohlen. Der Bissen in das knusprige, cremige Kuchenstück überzeugte mich sofort. Was denn da drin sei, fragte ich. Ja, Nidle, sagte die Dame. Auf meinen verständnislosen Blick hin meinte sie erklärend: Rahm! Ah, sagte ich, immer noch ahnungslos, Quark? Nein, Rahm, rief die Dame. Es stellte sich heraus, dass Sahne gemeint war. Das sind nur die kleinen Verwirrungen, vor denen ich als Deutsche stehe.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen