Stadt steht hinter dem Investor

Langenthal

Das Langenthaler Parlament spricht sich für eine neue Überbauungsordnung Dreilinden aus.

Endlich erteilte der Langenthaler Stadtrat die Genehmigung der die neue Überbauungsordnung «Parkhotel Langenthal».

Endlich erteilte der Langenthaler Stadtrat die Genehmigung der die neue Überbauungsordnung «Parkhotel Langenthal».

(Bild: Olaf Nörrenberg)

Unternehmer und Investor Andreas Gasser musste viel Geduld beweisen an der Stadtratssitzung. Er sass schon vier Stunden im Publikum, als das für ihn so wichtige Geschäft zur Diskussion stand: die Genehmigung der neuen Überbauungsordnung «Parkhotel Langenthal», die auch eine Zonenplanänderung vorsieht. Seit Jahren möchte Gasser sein Parkhotel im Gebiet Dreilinden ausbauen.

Geplant sind nicht nur mehr Betten und Parkplätze, sondern auch eine noch stärkere Ausrichtung als Seminar- und Kongresszentrum. Stadtpräsident Reto Müller (SP) eröffnete den Stadträtinnen und Stadträten, welche weiteren Möglichkeiten sich bei einer Änderung der Überbauungsordnung bieten würden. Er nannte etwa Wellness- und Fitnessangebote. Investor Andreas Gasser könne glaubhaft darlegen, dass mit den geplanten Investitionen der Fortbestand des Parkhotels gesichert sei, so Müller.

Einsprache weiterhin hängig

Der Diskussionsbedarf zur Vorlage war klein. Sowohl Geschäftsprüfungs- wie auch Raumplanungskommission sprechen sich für die Genehmigung aus. So sah es dann auch die grosse Mehrheit des Parlaments. Mit 36 zu 0 Stimmen bei 2 Enthaltungen wurde die neue Überbauungsordnung genehmigt.

Zwei Dinge könnten Gasser beim geplanten Ausbau aber noch einen Strich durch die Rechnung machen: Erstens kann gegen den gefällten Entscheid noch das Referendum ergriffen werden, und zweitens ist weiterhin eine Einsprache der Constivita-Immobilien-Anlagestiftung hängig. Die Inhaberin der Überbauung Dreilinden an der Weststrasse befürchtet einen Schattenwurf sowie Lärm- und Verkehrsbelastung. Das federführende Stadtbauamt erachtet die Einwände jedoch als unbegründet und hält das kantonale Amt für Gemeinden und Raumordnung an, diese abzuweisen.

mbl

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