Varianten zur Halle vorgestellt

Melchnau

An der Gemeindeversammlung Melchnau war einmal mehr die geplante Mehrzweckanlage ein Thema.

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Melchnaus Gemeinderätin Therese Fink orientierte die 89 Stimmberechtigten (8 Prozent) am Montagabend über den Stand der Arbeiten für die Sanierung der bestehenden Mehrzweckhalle oder einen Neubau. Das Architekturbüro Haldimann und Schärer (Aarwangen/Melchnau) hat ein Sanierungskonzept erarbeitet.

Als Erstes würde die Gebäudehülle, dann die Turnhalle innen und schliesslich die Dusche und der Mehrzweckraum saniert. «Das könnte man jeweils im Abstand von 5 Jahren durchführen», so Therese Fink. Eine Schätzung geht von Sanierungskosten von 1,5 Millionen Franken aus. Damit sei aber der Wunsch nach mehr Raum, einer Bühne und einer Küche noch nicht erfüllt.

Deshalb wurden vier weitere Varianten mit Anbauten bis zum Neubau vorgestellt. Diese Varianten tragen den oben genannten Wünschen Rechnung, sind aber deutlich teurer. Je nach Variante sind zudem mit jährlichen Folgekosten von 110 000 bis 300 000 Franken zu rechnen. Mit Einwohnern und Mitgliedern des Gemeinderats wird nun eine Arbeitsgruppe gebildet. Im Frühjahr 2016 soll an einer Infoveranstaltung der Favorit der vorgestellten Varianten präsentiert werden.

Budget mit kleinem Defizit

Kein Anlass zu Diskussionen gab das Budget 2016, das eine gleichbleibende Steueranlage von 1,74 Einheiten und ein Defizit von 69 455 Franken vorsieht. Es wurde mit grossem Mehr genehmigt. Einstimmig genehmigte der Souverän die Aufhebung des Wasserbaureglements. Unbestritten war auch der Kredit von 144 000 Franken für den Ersatz der Mittelspannungsanlage Trafostation Teppichfabrik.

Gemeindeschreiber Martin Heiniger und Gemeindepräsident Ulrich Jäggi informierten über die Teilrevision der Ortsplanung. Die Gemeinde muss die Naturgefahren im Zonenplan und Baureglement integrieren. «Wir sprechen hier nicht von Hochwasserschutzmassnahmen, sondern von Vorbereitungsarbeiten dafür», betonte Heiniger. Jäggi informierte über drei Einsprachen betreffend der Gefahrenkarte, die vom Amt für Gemeinde und Raumordnung noch beurteilt werden müssen.

Gemeinderätin Christine ­Gafafer informierte über das ­Verkehrssicherheitskonzept in Melch­nau. An fünf Orten wurden Tempomessungen durchgeführt, das ganze Dorf in Tempo-30-Zonen aufgeteilt und die Kosten eruiert. Zur Verkehrssicherheit an der Madiswilerstrasse sind drei Varianten im Gespräch: Trottoir, aufgemalter Gehweg, Gehweg mit Grünstreifen. Die letzte Variante bedingt einen Landkauf. «Die Verhandlungen mit den Landbesitzern laufen», erklärte Gafafer. Sobald mehr bekannt sei, werde informiert.

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