Waldhaus an die ARA

Thörigen

Das Forsthaus der Burgergemeinde Thörigen soll an die ARA angeschlossen werden.

Das Forsthaus erfreut sich gerade an Wochenenden grosser Beliebtheit.

Das Forsthaus erfreut sich gerade an Wochenenden grosser Beliebtheit.

(Bild: zvg/thoerigen.ch)

Sebastian Weber

Die Burgergemeinde Thörigen will ihr Forsthaus im Gebiet Homberg an die ARA anschliessen. Bei der Gemeindeverwaltung ist kürzlich ein entsprechendes Baugesuch aufgelegen. Das Haus, das Platz für ungefähr 50 Personen bietet, werde an den Wochenenden regelmässig vermietet, sagt Burgerpräsidentin Anita Howald.

Es verfügt über eine Abwaschmaschine und ein WC. Das Abwasser werde aktuell in einem Gülleloch gesammelt. Früher sei es von den Landwirten gebraucht worden. Dies sei aber mittlerweile von Gesetzes wegen nicht mehr möglich. Das Abwasser wird nun jeweils abgesaugt und zur ARA transportiert. «Das wurde uns aber zu teuer», so Howald. Weshalb das Haus nun also einen Kanalisationsanschluss benötigt.

Weil die Leitung einen Bach unterqueren müsse, brauche es eine Pumpendruckleitung, sagt die Präsidentin. Gleichzeitig mit diesen Arbeiten werden auch sogenannte Leerrohre für allfällige künftige Wasser- und Elektroanschlüsse verlegt.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich laut Anita Howald auf ungefähr 60'000 Franken. Einsprachen sind, wie am Dienstag beim Regierungsstatthalteramt Oberaargau zu erfahren war, keine eingegangen. Die Arbeiten sollen nun laut Howald so rasch wie möglich realisiert werden.

Langenthaler Tagblatt

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