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Zusammenleben stärker fördern

Eine Befragung der Bewohner und anderer Anspruchsgruppen soll die Lebensqualität im im Hardau-Quartier in Langenthal sichern und verbessern.

Die Befragung wird per Brief gemacht (Symbolbild).
Die Befragung wird per Brief gemacht (Symbolbild).
iStock

Im Laufe des Winters werden sowohl Bewohner wie auch andere Anspruchsgruppen im Hardau-Quartier in Langenthal befragt. Dies schreibt der Gemeinderat in einer Medienmitteilung.

Ziel des Projekts Rendez-vous sei es, herauszufinden, wie die Lebensqualität im Quartier rund um die Grubenstrasse gesichert oder verbessert und ein aktives Zusammenleben zwischen den Bewohnern gefördert werden kann. So könnten wichtige Grundlagen für Umsetzungsprojekte erarbeitet werden, schreibt der Gemeinderat.

Bedürfnisse evaluieren

Die briefliche Befragung wird durch die drei beteiligten Organisationen Tokjo, Interunido und Pro Senectute mit der Stadt Langenthal durchgeführt. Der Gemeinderat habe dafür einen dreistelligen Betrag bewilligt, sagt Michael Witschi (FDP), Gemeinderat und Präsident der Sozialkommission. Mit dem Pilotprojekt, das aus der Arbeit mit der regionalen Trägerschaft «Sorgende Gemeinschaft Oberaargau Ost» entstand, wolle man auch den Austausch zwischen den Generationen verbessern.

Das Hardau habe sich zur Durchführung angeboten: «Im Quartier leben junge Migrantenfamilien mit Kindern und ältere Personen», so Witschi. Die gewonnenen Erkenntnisse könnten zur Folge haben, dass in Zukunft etwa ein Schulkind einer älteren Person beim Einkaufen hilft und diese wiederum das Kind bei seinen Hausaufgaben unterstützt. Noch seien dies aber Ideen, sagt Witschi: «Beim aktuellen Pilotprojekt geht es darum, zu evaluieren, ob überhaupt das Bedürfnis nach solchen Angeboten besteht.» Ein ähnlicher Versuch werde gleichzeitig in Melchnau durchgeführt, so könne der Vergleich zu einer ländlichen Gemeinde gezogen werden.

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