Oberländer ist bester Fahnenschwinger

Habkern/Thun

Stefan Zurbuchen ist der beste Fahnenschwinger der Schweiz. Der Habker gewann in Thun als erster Oberländer überhaupt das Finale des eidgenössischen Wanderpreises.

Fahnenschwinger Stefan Zurbuchen mit dem Wanderpreis daheim in Habkern.

Fahnenschwinger Stefan Zurbuchen mit dem Wanderpreis daheim in Habkern.

(Bild: pd)

«Mit diesem Sieg habe ich wirklich nicht rechnen können, denn ich war kein Favorit», sagte Stefan Zurbuchen am Dienstag. Die Freude nach seinem Gewinn des Schweizer Wanderpreises der Fahnenschwinger ist beim gelernten Landwirt und Maurer aus Habkern auch wenige Tage nach dem Finale in Thun noch gross. «So einen wichtigen Erfolg habe ich noch nie feiern können», sagt der 29-Jährige, der als 14-Jähriger mit Fahnenschwingen begonnen hatte.

Dritter nach erstem Durchgang

Qualifiziert fürs Finale hatte sich der Habker am Sonntagvormittag, als er bei den Ausscheidungen der Berner Fahnenschwinger den zweiten Platz belegte. Pro Unterverband des Eidgenössischen Jodlerverbandes dürfen drei Teilnehmer plus der Titelverteidiger um die höchste Auszeichnung im Fahnenschwingen kämpfen.

In Thun waren demnach 15 Fahnenschwinger «am Start». Zurbuchen lag nach dem ersten Durchgang mit 28 von 30 möglichen Punkten bereits auf dem Bronzeplatz. Mit der Tageshöchstbewertung von 29,25 Punkten holte er sich schliesslich den Sieg. «Dass ich als erster Oberländer diesen Preis gewinnen kann, macht mich schon etwas stolz», sagte Zurbuchen, erwähnt aber im gleichen Atemzug, dass der Trainer der Berner Fahnenschwinger, Daniel Zurbuchen, auch grossen Anteil am Erfolg hat.

In der Tat ist Zurbuchens Gewinn der erste in der Geschichte des Wettbewerbes, welcher erstmals 1972 ausgetragen worden war. «Sehr zufrieden» über das Abschneiden aller drei Berner Fahnenschwinger – Martin Kobel (3./Muggen, Seeland) und Ueli Stalder (4./La Heutte Berner Jura) – äusserte sich Peter von Allmen, Obmann der Fahnenschwingergruppe im kantonalen Jodlerverband.

«Seit nunmehr fünfzehn Jahren mischen unsere Fahnenschwinger an der Spitze mit und konnten diesen Wanderpreis mehrmals gewinnen», sagte von Allmen. Die Erfolge der Berner sieht er in den ­regionalen Trainings und der grossen Einsatzbereitschaft der Akteure begründet.

Berner Oberländer

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