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Oberländer wollen Amstutz und Atomkraftwerke

Wahlen/AbstimmungenDas Oberland hat am Wahl- und Abstimmungswochenende A gesagt. A wie Adrian Amstutz in den Ständerat und A wie Atomkraftwerke. Die deutlichste Zustimmung zum SVP-Mann aus Sigriswil und zum Politikum

Im Oberland waren gestern die Stimmen des Kantons Bern am schnellsten ausgezählt. Und so hatte bei der Ständeratswahl Adrian Amstutz (SVP) bei den ersten Trends die Nase deutlich vorne. Im Obersimmental erhielt der Kandidat aus dem Oberland 59,1 Prozent aller Stimmen. Im Bezirk Frutigen-Niedersimmental waren es 53,2 Stimmen, und im Bezirk Interlaken-Oberhasli erhielt der SVP-Politiker 50,2 Prozent. Die treusten Wähler aus dem Oberland hatte Adrian Amstutz in Därstetten. In dieser Gemeinde verbuchte er 79,1 Prozent aller Stimmen. Doch auch das Resultat aus Habkern fiel mit 77,6 Prozent deutlich aus. An dritter Stelle kommt Schattenhalb mit 68,7 Prozent. Obersimmental schert aus Die Sozialdemokratin Ursula Wyss lag – wenn auch mit einem grossen Abstand – fast in jedem Wahlbezirk des Oberlandes an zweiter Stelle. Nur das Obersimmental gab Christa Markwalder (FDP) 17,4 Prozent aller Stimmen und Ursula Wyss 16,7 Prozent. Marc Jost von der EVP konnte in allen Bezirken des Oberlandes am wenigsten Stimmen verbuchen. Die Stimmbeteiligung an der Ständeratswahl lag im Obersimmental bei 49,9, in Interlaken-Oberhasli bei 50,3 und in Frutigen-Niedersimmental bei 54,3 Prozent. Diese Zahlen treffen auch auf die Beteiligung zu der Abstimmung zum Grossratsbeschluss betreffend Stellungnahme des Kantons Bern zum Rahmenbewilligungsgesuch für den Ersatz des Kernkraftwerkes Mühleberg zu. Das Obersimmental hat mit 61 zu 39 Prozent am deutlichsten Ja gesagt, dass der Kanton Bern weiterhin auf Atomenergie setzen soll. Ebenfalls deutlich fiel die Abstimmung zum Ersatz des Kernkraftwerkes Mühleberg mit 54,9 zu 45,1 Prozent im Bezirk Interlaken-Oberhasli aus. In Frutigen-Niedersimmental stimmten 58,5 Prozent dafür und 41,5 dagegen. Die deutlichste Zustimmung gab im Oberland die Gemeinde Oberwil mit 73,3 Prozent, gefolgt von Innertkirchen, wo die Anlagen der Kraftwerke Oberhasli AG stehen, mit 70,07 Prozent. Adelboden liegt bei dieser Abstimmung auf Rang drei. Diese Gemeinde stellte sich mit 68 Prozent ebenfalls klar hinter einen Ersatz des Kernkraftwerkes Mühleberg. sum>

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