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Oberland: «Piste gut», wenn der Föhn es will

«Pulver-hart, Piste gut» melden die Oberländer Wintersportgebiete. Allerdings könnte die Föhnlage den Spass verderben.

«Falls der Föhn nicht alles zunichtemacht, werden ab 24.Dezember alle Anlagen und Pisten offen sein.» So lautet der Tenor der Betreiber von Wintersportanlagen. Die Bahnverantwortlichen raten Wintersportlern, vor der Abreise das «Schneetelefon» abzuhören. Während der Föhn in den unteren Lagen dem – eh schon spärlichen – Schnee zu Leibe rückt, besteht in höheren Lagen eher die Gefahr, dass die Bahnen wegen der Sturmwinde nicht fahren können. Dort liegen zurzeit im Schnitt noch zwischen 30 und 60 Zentimeter Schnee. Nach den Schneefällen von letzter Nacht ist für heute erneut ein Föhneinbruch angesagt. Die Schneefallgrenze soll laut Meteoschweiz nochmals auf 1000 bis 1500 Meter steigen; an Weihnachten bringe ein Kälteeinbruch dann wieder Schnee bis ins Flachland. Mit dem Start zufrieden Wegen des Auf und Ab des Wetters im Dezember wurde die Wintersportsaison im Oberland zwei bis drei Wochen später als im Vorjahr eröffnet. Trotzdem sind die Verantwortlichen der grösseren Destinationen mit dem bisherigen Saisonverlauf «zufrieden». «Bis zum aktuellen Zeitpunkt können wir auf einen guten Verlauf zurückblicken», sagt etwa Stefan Schneider von den Jungfraubahnen. Die Zahl der verkauften Saisonabos liege nur leicht unter derjenigen der Vorjahre. Gute Frequenzen erzielte man auch in der Skiregion Adelboden-Lenk: «Am vergangenen Sonntag waren über 10000 Schneesportler in unserer Skiregion unterwegs», freut sich Matthias Werren, Leiter Administration Lenk Bergbahnen. Auch mit dem Verlauf des Saisonaboverkaufs ist er «sehr zufrieden». Bisher gingen über 14000 Abos weg, 2008 waren es im gleichen Zeitraum gut hundert mehr. Laut Armon Cantieni, Direktor Bergbahnen Destination Gstaad AG, ist auch dort der Verkauf der Saisonabos «sehr gut angelaufen». Gstaad Mountain Rides habe im Vergleich zum Vorjahr 8,3 Prozent mehr Abos verkauft. Im Vergleich zu den beiden Vorjahren seien die Frequenzen bis dato geringer, weil man mit Saanenmöser-Saanersloch-Hornberg nur ein Teilgebiet seit dem 5.Dezember in Betrieb hatte.Bruno StüdleDer detaillierte Pistenbericht auf Seite 12 dieser BZ-Ausgabe.>

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