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13 Jungschreiner mit Hobel ausgezeichnet

Drei Klassen durchschritten das neue Ausbildungssystem. Die Abschlussnoten der 50 Jungschreinerinnen und -schreiner und 2 Schreinerpraktiker sind sensationell: 13 erhielten in Spiez die Auszeichnung, einen Hobel.

13 von 50 erhielten mit Note 5,4 bis 5,6 die Auszeichnung,einen Hobel (vorne v.l.): Matteo Zwahlen, Reto Werren, Roman Weber, Flavia Frautschi, Lukas Kostezer, Fabian Ast, Florian Schletti, Manuel Müller, Dominik Feuz. Hinten von links: Daniel Tschanz, David Steiner, Michel Stähli, Marco Willi.
13 von 50 erhielten mit Note 5,4 bis 5,6 die Auszeichnung,einen Hobel (vorne v.l.): Matteo Zwahlen, Reto Werren, Roman Weber, Flavia Frautschi, Lukas Kostezer, Fabian Ast, Florian Schletti, Manuel Müller, Dominik Feuz. Hinten von links: Daniel Tschanz, David Steiner, Michel Stähli, Marco Willi.

An der Lehrabschlussfeier im Spiezer Lötschbergsaal erhielten 8 Jungschreinerinnen, 42 Jungschreiner und 2 Schreinerprak­tiker den Fähigkeitsausweis oder Attest.

«Ihr habt wertvolle Arbeit im Lehrbetrieb geleistet und habt euch das Ziel gesetzt, gute Schreiner zu werden», begrüsste Beat Reichen, Präsident des Schreinermeisterverbandes Berner Oberland, und freute sich: «So viele Auszeichnungen hatten wir noch nie, 13 Lernende erhalten für ihre sensationellen Noten 5,4 bis 5,6 den Hobel.»

Es war ein besonderer Jahrgang, der einen Gesamtdurchschnitt von Note 5 erreichte. Mit dem Zitat aus der Sicht junger Leute von Gabriel Laub wies Reichen auf den unaufhaltsamen Weg der Digitalisierung hin: «Unser Leben ist viel schwieriger als das unserer Vorfahren, weil wir so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern.» Deshalb sei Weiterbildung in Zukunft immer wichtiger, damit der Anschluss nicht verpasst werde.

Erstmals nach neuem System

In einem Kurzinterview von Chefexperte Kurt Grüneisen mit Roland Kehl, berufsverantwortlichem Schreiner und Berufsschulleiter am BZI, war zu erfahren, dass die drei Klassen erstmals ihre 4-jährige Ausbildung mit neuem Schul- und Prüfungssystem durchschritten.

Die Lehrreform (neue Bildungsverordnung) enthält noch zwei statt drei Fächer: Herstellung/Montage sowie Vorbereitung/Planung. Das Fachrechnen ist in beiden Fächern eingebaut. Zudem können Lehrmittel auch während der Prüfung eingesetzt werden.

Die erfolgreichen Schreiner mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis, Schreiner LAP 2018:

5,6 Dominik Feuz, Oberwil. Manuel Müller, Boltigen. Florian Schletti, Lenk. Marco Willi, Hasliberg Wasserwendi. 5,5 Fabian Ast, Oberwil. Flavia Frautschi, Thurbach. Lukas Kostezer, Därstetten. Michel Stähli, Grund b. Gstaad. David Steiner, Spiez. Roman Weber, Grindelwald. Reto Werren, Zwischenflüh. 5,4 Daniel Tschanz, Schwanden b. Sigriswil. Matteo Zwahlen, Münchenstein. 5,2 Sebastian Ogi, Frutigen. Michael Schäfer, ­Uetendorf. 5,1 Andrea Ambühl, Aeschlen ob Gunten. Lea Bähler, Wattenwil. Dario Grossenbacher, Adelboden. Roman Hadorn, Thun. Thomas Kuhnen, St. Stephan. Daniel Schlunegger, Grindelwald. Bruno Steiner, Blankenburg. Joel Wampfler, Lenk. 5,0 Jonas Frölke, Zweisimmen. Samuel Heimberg, Oberwil. Danael Leiser, Steffisburg. Patrick Lengacher Aeschi. David Zimmermann, Adelboden. Bis 4 Laurent Asimi, Einigen. Fabian Bach, Heimenschwand. Jana Berger, Gur­zelen. Thierry-Romano Flück, Hofstetten b. Brienz. Fritz Graf, Lauterbrunnen. Jeremy Jud, Wilderswil. Corinne Jungen, Frutigen. Simon Kammer, Adelboden. Janick Messerli, Thun. Lars Michel, Wilderswil. Romina Michel, Grindelwald. Michel Nebiker, Oberhofen. Pascal Schmidt, Uetendorf. Urs Siegenthaler, Oberwil. Paula Stauffer, Heimberg. Dean Steuri, Leissigen. Gabriel Thomann, Oberdiessbach. Alain Wicky, Innertkirchen. Martina Zeller, Oeschseite. Micha Zimmermann, Wilderswil.Schreinerpraktiker EBA: (zweijährige ­Ausbildung mit Abschluss in der Berufs­schule): 5,4 Matthias Linder, Frutigen. 5,0 Besnik ­Thaqi, Erlenbach.

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