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17 Bergführer und 2 Bergführerinnen brevetiert

Nach vierzehn intensiven Kurstagen und zweitägiger Abschlussprüfung erhielten am Freitag 17 neue Bergführer und 2 Bergführerinnen das Diplom mit eidgenössischem Fach­ausweis überreicht.

Die ausgebildeten Bergführer sind nun bereit, um mit Gästen zu arbeiten.
Die ausgebildeten Bergführer sind nun bereit, um mit Gästen zu arbeiten.
Susanne Keller

Der Kurs startete in Chamonix, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf anspruchsvollen Touren ihre im Zwischenjahr als Aspirant erworbene Führungskompetenz unter Beweis stellen konnten. Bei schwierigen Wetterbedingungen wurden anspruchsvolle Routen auf Berge wie Dôme du Rochefort, Grand Capucin oder die Grand Dru absolviert.

Die zweite Woche fand auf den klassischen Routen des Berner Oberlands statt: So konnten unter anderem die Lauper-Route am Mönch, der Rotbrättgrat an der Jungfrau und der Mittellegigrat am Eiger erfolgreich realisiert werden.

«Grosser Respekt»

«Trotz Schneefall, unsicherem Wetter und einem viel zu heissen Sommer mit vielen objektiven Gefahren musste das Glück nicht übermässig beansprucht werden», so das Fazit des technischen Leiters Reto Schild in seiner Rede an die neuen Berufskollegen. Es sei ausgezeichnetes Risikomanagement betrieben worden – eine äusserst wichtige Grundlage für den zukünftigen Beruf des Bergführers.

Zum Schluss mussten die Prüflinge während zweier Tage an den technischen Prüfungen in je fünf unterschiedlichen Disziplinen in Fels und Eis nochmals die letzten Energiereserven anzapfen.

Das Resultat war erfreulich: «Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung und habe grossen Respekt vor den frisch brevetierten Bergführern», so Reto Schild. «Nach drei Jahren, 15 Ausbildungsmodulen, und rund 130 Tagen sind sie gut gerüstet und ­bereit, um mit Gästen in diesem Beruf zu arbeiten.»

pd

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