Bär an der Lenk gesichtet

Lenk

Am Mittwoch ist an der Lenk erneut ein Bär gesichtet worden. Ob es sich um M29 handelt, der bereits mehrmals im Kanton Bern gesehen wurde, ist unklar.

Ob es sich wieder um M29 handelt, der am Mittwoch an der Lenk gesichtet wurde, ist unklar. Diese Bild von M29 entstand im Mai 2017 im Eriz.

Ob es sich wieder um M29 handelt, der am Mittwoch an der Lenk gesichtet wurde, ist unklar. Diese Bild von M29 entstand im Mai 2017 im Eriz.

(Bild: zvg)

In der Berner Oberländer Gemeinde Lenk ist am Mittwoch ein Bär gesichtet worden. Wie die bernische Volkswirtschaftsdirektion am Donnerstag mitteilte, haben Fachleute der Koordinationsstelle für Raubtierökologie und Wildtiermanagement (Kora) bestätigt, dass es sich um einen Bären handelt.

Den Fachleuten war ein Video von der Sichtung vorgelegt worden. Gesehen wurde das Tier im Gebiet Siebenbrunnen. Ob es sich bei diesem Tier um den Bären M29 handelt, der bereits mehrmals im Kanton Bern gesehen wurde, ist unklar.

Totes Kalb nicht von Wildtier gerissen

Ein dort tot aufgefundenes Kalb wurde nach erster Einschätzung eines Wildhüters nicht von einem Wildtier gerissen. Der Kadaver wurde zur Untersuchung ins Tierspital der Universität Bern gebracht. Ob sich der Bär weiterhin im oberen Simmental aufhält, ist offen.

Gesehen wurde ein Bär zum letzen Mal an Pfingsten am rechten Thunerseeufer. Seine letzten sichtbaren Spuren hinterliess er am 22. Mai in Beatenberg, als er sich über einen Bienenbestand hermachte. Nun wurde am Mittwoch an der Lenk erneut ein Bär gesichtet. Schon damals hiess es, es handle sich möglicherweise um M29.

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Das Jagdinspektorat bittet Personen, die einen Bären beobachten oder Bärenspuren entdecken, sich unter der folgenden Nummer zu melden: 0800'940'100.

Verhaltenstipps

Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Bern weist darauf hin, was beim Zusammentreffen mit einem Bären zu tun ist. Allgemein gelte, aufmerksam zu sein und «im Bewusstsein einer möglichen Bärenpräsenz» die Natur und die Landschaft zu erleben.

  • Melden Sie umgehend jede Bärenbeobachtung (Beobachtung, Spur, Kot) dem Wildhüter oder dem Jagdinspektorat.
  • Falls Sie einem Bären begegnen: Der Bär ist ein Raubtier, halten Sie Distanz. Bleiben Sie ruhig stehen und machen Sie mit möglichst natürlichem Reden auf sich aufmerksam.
  • Versuchen Sie auf keinen Fall, sich dem Bären anzunähern. Ziehen Sie sich langsam zurück.

sih/pd

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