Eine Tagung zu künstlicher Intelligenz

Gstaad

Die dritte Tagung des Forums für Kultur dreht sich um Menschen und Maschinen. Professoren, Wissenschaftler, Unternehmer, Philosophinnen sowie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Interlaken/Gstaad reden am 7. September über Fragen der Zeit.

« Was vermag künstliche Intelligenz zu leisten? Und was nicht? Sollen wir Grenzen ziehen? Wenn ja: wo?» Um solche Fragen geht es bei der dritten Tagung des Forums für Kultur in Gstaad.

« Was vermag künstliche Intelligenz zu leisten? Und was nicht? Sollen wir Grenzen ziehen? Wenn ja: wo?» Um solche Fragen geht es bei der dritten Tagung des Forums für Kultur in Gstaad.

(Bild: iStock/ Symbolbild)

Künstliche Intelligenz verändert unser Leben. «Wir befinden uns in rasender Geschwindigkeit auf dem Weg, Computer so weiterzuentwickeln, dass sie als Roboter über eine Intelligenz verfügen, welche unsere, die menschliche Intelligenz, um ein Vielfaches übersteigt.»

Das schreiben die Veranstalter und Programmverantwortlichen rund um Bruno Bader, Pfarrer in Saanen und Programmleiter des Gstaad Forum für Kultur, das jeweils am Ende des Gstaad Menuhin Festivals stattfindet, diesmal am Samstag, 7. September. In der Pressemittelung heisst es weiter: «Zugleich helfen uns die Rechner bei der täglichen Selbstoptimierung. Entwickeln wir uns also zu Göttern, wird der Mensch dereinst zum Homo deus?»

Operation am offenen Herzen

Bader und seine Mitstreiter führen weiter aus: «Schon in unseren Tagen komponieren Computer Symphonien, beraten in Finanzfragen und operieren am offenen Herzen. Mit diesem Wandel gehen sowohl Zuversicht wie auch Bedenken einher: Was vermag künstliche Intelligenz zu leisten? Und was nicht? Sollen wir Grenzen ziehen? Wenn ja: wo?»

Die Tagung erörtert solche und ähnliche Fragen; an ihr treten Experten sowie Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Gstaad auf: Ein Informatiker führt in das Thema ein und erläutert, wie künstliche Intelligenz funktioniert. Je ein Vertreter von Medizin, Finanzwirtschaft und Kultur erzählen, welche Anwendungen sie heute findet und künftig finden wird.

Eine Philosophin und ein Philosoph denken, zusammen mit Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, laut nach: Können Computer moralisch handeln? Was macht uns zum Menschen, wenn wir Maschinen schaffen, die besser sind als wir? Um dieses Thema kreist im Übrigen auch der neue Roman «Maschinen wie ich» von Ian McEwan. Der Autor führt eindringlich vor Augen, wie sich unser Menschsein verändern kann und wird.

Berner Zeitung

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