Gewerbe zeigte sich als Visitenkarte des Dorfes

Zweisimmen

65 Aussteller, deutlich mehr Besucher als erwartet: Die Organisatoren der Gewerbeausstellung sprechen von einem «vollen Erfolg».

Die Mitorganisatoren um Frontmann Beat Salzmann (Mitte) freuen sich mit den Gästen, Nationalrat Erich von Siebenthal (links) und KMU-Präsident Toni Lens (2. v. l.) sowie Gemeindepräsident Ueli Zeller (rechts), über die gelungene Gewerbeausstellung.<p class='credit'>(Bild: Fritz Leuzinger)</p>

Die Mitorganisatoren um Frontmann Beat Salzmann (Mitte) freuen sich mit den Gästen, Nationalrat Erich von Siebenthal (links) und KMU-Präsident Toni Lens (2. v. l.) sowie Gemeindepräsident Ueli Zeller (rechts), über die gelungene Gewerbeausstellung.

(Bild: Fritz Leuzinger)

Die 11. Gewerbeausstellung von Zweisimmen wurde am Wochenende zu einem Publikumsmagneten weit über das Obersimmental hinaus. Anerkennung und Lob gab es bereits am Freitag zur Eröffnung. Viel Prominenz – angeführt von Nationalrat Erich von Siebenthal und Toni Lens, dem Präsidenten der Berner KMU – beehrte die Zweisimmner Unternehmen mit ihrer Anwesenheit.

Herzblut und viel persönliches Engagement widerspiegelte sich während dreier Tage an den Ständen der 65 Aussteller in und um die Simmental-Arena. Auch lockte das schöne Wetter viele Be­sucher. Geschätzt wurden etwas mehr als dreitausend, verteilt auf das grossflächige, übersichtliche Messegelände.

Engagement und Kreativität

Mit viel Aufwand und Kreativität wurden in den Betrieben die Vorbereitungen getroffen. Alle Aussteller – sei dies in der eigentlichen Markthalle, im Untergeschoss, im Zelt oder im Aussen­bereich – verstanden es, die Leistungsbereitschaft ihres Un­ternehmens in den Vordergrund zu stellen.

Grosse Beachtung geschenkt wurde dem mit Berufsstolz präsentierten Fachwissen und Können der Arbeitsge­meinschaft Zimmerei Kunz, Elektro Nafzger und Gartenbau Pfister Animaflor. Im Aussen­bereich baute sie eigens für die Ausstellung ein Musterchalet mitten in einer Gartenanlage mit Teich und echten Forellen.

«Trotz der Digi­talisierung wird im ländlichen Raum das direkte Gespräch zwischen Kundschaft und kom­petenten Berufsfachleuten gesucht.»Beat Salzmann Ausstellungspräsident

Im Zelt nebenan präsentierte unter anderen die Gastronomie im Kollektiv mit kleinen Häppchen Zweisimmner Esskultur vom Feinsten. Mit einem älteren Salonwagen machten die MOB und die Bergbahnen touristische Werbung.

Beim Zweisimmner Gewerbe hat in den letzten Jahren ein ­Generationenwechsel stattgefunden. Rund die Hälfte der Aussteller an der 11. Zweisimmner Messe sind Jungunternehmer, meist in zweiter oder gar dritter Generation. Freudestrahlend hielt Beat Salzmann als Aus­stellungspräsident am Sonntag kurz Rückschau: «Die Ausstellung war ein voller Erfolg – ich bin stolz auf das Zweisimmner Gewerbe. Die Vorgabe von Tradition und Innovation wurde, wie wir uns das vorgestellt hatten, mit viel Enthusiasmus gelebt.»

Gespräche wurden gesucht

In allen Bereichen wurde mit der technischen Entwicklung der heutigen Zeit Schritt gehalten. Dies kommt auch mit dem viel­fältigen Angebot an Lehrstellen zum Tragen. Beat Salzmann stellte fest: «Trotz der verbreiteten Digitalisierung wird im ländlichen Raum das direkte Gespräch zwischen Kundschaft und kom­petenten Berufsfachleuten gesucht.»

Berner Oberländer

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