Interlaken

Grosses Buffet für die Wirtschaftselite

Interlaken Am 7. und am 8. Juni trifft sich die Wirtschaftselite im Congress Centre Kursaal zum 20. Swiss Economic Forum (SEF). Etwa 1600 Personen geniessen am Netzwerkabend Köstlichkeiten vom Buffet. Küchenchef und Catering­spezialist Daniel Lehmann organisiert alles rund um den Food.

Gaumenfreuden: Das Bankett am Netzwerkabend des Swiss Economic Forum 2015 im Garten des Kursaals Interlaken.

Gaumenfreuden: Das Bankett am Netzwerkabend des Swiss Economic Forum 2015 im Garten des Kursaals Interlaken. Bild: PD

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

«Eine Berufskollegin hat mich dem Swiss Economic Forum empfohlen. Letztes Jahr kochten wir erstmals am Netzwerkabend für 1600 Personen», sagt Daniel Lehmann (40), Patron des Hotels Moosegg im Emmental und erfahrener Cateringspezialist für grosse Anlässe. «Unser Buffet 2017 kam gut an, nun haben wir mit dem Swiss Economic Forum eine langfristige Vereinbarung.»

Daniel Lehmann, Patron Hotel Moosegg

Über hundert Stunden Planung plus Zeit für Meetings hat Lehmann heuer in die Verköstigung für die 1600 Personen am Netzwerkabend investiert. Der Event soll den Austausch und die Geselligkeit unter den Gästen fördern.

«Swissness dominiert»

Lehmann: «2017 war das Thema Sommerabend, heuer ist es ähnlich.» Präsentiert wird eine rie­sige Auswahl an Köstlichkeiten, darunter auch vegetarische Gerichte, an zwölf Märitständen. Lehmann: «Swissness steht dabei im Vordergrund.»

Gäste können etwa zwischen Älplermagronen, Rindsentre­cote, Tessiner Risotto oder Fisch wählen. Auch ein reichhaltiges Salat- und ein Dessertbuffet gehören dazu. «Wir beziehen gewisse Partner wie etwa den SEF-Award-Gewinner Jumi mit ein, der Käse, Trockenfleisch, Tatar und Brot liefert. Bei der Kalkulation der Food-Mengen pro Person orientieren wir uns an Erfahrungs- und Gefühlswerten», so Lehmann. Die Kosten pro Gast teilt das SEF nicht mit.

Ein Team von etwa fünfzig Kollegen agiert an den Märitständen im Kursaal. Die Stände stellt das SEF bereit. Unter den zwanzig Köchen sind auch vier Mitglieder der Jeunes Restaurateurs Suisses. «Wir bereiten die Menüs vor und kochen sie vor den Augen des Gasts fertig, es duftet verlockend. Das SEF wünscht, dass der Gast kulinarisch etwas erlebt, es muss interaktiv sein», so Lehmann.

Showtime für den Gast

Bei schönem Wetter brät das Team die Speisen auf dem Holzkohlegrill im Kursaalgarten – eine tolle Show. Knapp sechzig Servicemitarbeitende vom Con­gress Centre Kursaal verwöhnen die Gäste. «Pro Gast rechnen wir mit vier bis fünf Tellern. Die insgesamt siebentausend Teller, Messer, Gabeln und Löffel für den Abendanlass haben wir auf Lager und brauchen nichts zu mieten», so Alexander Hänsel, Director of Operation und stellvertretender General Manager.

Daniel Lehmann: «Das Schwierigste ist, so zu planen, dass alles zusammenpasst und ineinandergreift, etwa bei der Logistik für das Riesenbankett.» Rund eine Tonne Lebensmittel wurde am Mittwoch in zwei gemieteten Lieferwagen mit Anhängern ins Emmental geliefert.

So etwa 220 Kilo Fleisch, 100 Kilo Gemüse und 60 Kilo Teig­waren. Das eingespielte und gut gebriefte Team bereitet im Hotel Moosegg die Speisen vor. Heute wird alles mitsamt den Kochutensilien wie etwa Warmhaltebehältern oder Gasbrennern nach Interlaken spediert. «Gefährden könnte die minutiöse Planung allenfalls ein Verkehrshindernis oder ein Unfall unterwegs», erklärt Lehmann.

Food-Waste gibt es kaum

Am Mittwochmorgen müssen die Organisatoren entscheiden, ob der Anlass drinnen oder – mit toller Ambiance – im Kursaal­garten stattfinden kann. «Das ist heikel. Wenn wir uns für draus­sen entscheiden und es regnet, wäre das eine Katastrophe», so Lehmann. 2015 und 2016 fand der Anlass draussen, 2017 drinnen statt. «Nach dem Bankett 2017 mussten wir fast keine Lebensmittel wegwerfen», so Lehmann.

Die Food-Anbieter des SEF sind für das Thema sensibilisiert. Lehmann: «Wir arbeiten nur mit erstklassigen Produkten, halten die Kühlkette mit Kühltrans­portern ein, kochen vor Ort kleine Portionen und verwerten zurückgehende Lebensmittel anderweitig.» So würden etwa Anschnitte von Fleisch zu Fonds verarbeitet; Rüst- und Schnitz­abfälle landen im Kompost.

(Berner Oberländer)

Erstellt: 07.06.2018, 09:48 Uhr

Artikel zum Thema

Swiss Economic Forum widmet sich 2018 der Vielfalt

Unter dem Motto «hello from the other side» wird sich das 20. Swiss Economic Forum (SEF) nächstes Jahr der «Vielfalt als Bereicherung» widmen. Die Jubiläumsausgabe findet am 7./8. Juni 2018 in Interlaken statt. Mehr...

Wenn das Swiss Economic Forum auf nonkonform macht

«Live the wild» heisst das Motto des Swiss Economic Forum 2017 in Interlaken. Denn wer die brachialen Umwälzungen von heute überleben wolle, müsse aus dem bisherigen Trott ausbrechen. Wie sieht das aus, wenn sich die wichtigste Konferenz der Schweizer Wirtschaft wild gibt? Mehr...

Paid Post

Erotik zu dritt

Hier finden Singles oder Paare den passenden Partnern für den flotten Dreier: The Casual Lounge.

Kommentare

Blogs

Mamablog Erstklassig unterwegs als Schwangere

Sweet Home Best of: Die 10 Gebote der Kochkunst

Service

Von Kino bis Festival

Finden Sie hier die schönsten Events in unserer Region.

Die Welt in Bildern

Andocken: Ein F-22 Kampfjet der US-Luftwaffe tankt während eines Trainings in Norwegen mitten im Flug. (15. August 2018)
(Bild: Andrea Shalal) Mehr...