Jetzt kann das Luxushotel Lenkerhof ausbauen

Lenk

Die Hotel Lenkerhof AG ist bestrebt, das Hotel weiterzuentwickeln. Der angepassten Überbauungsordnung mit dem Ziel zu verdichtetem Bauen wurde zugestimmt.

Wichtiger Schritt für den Lenkerhof: Die Gemeindeversammlung stimmte der angepassten Überbauungsordnung zu.

Wichtiger Schritt für den Lenkerhof: Die Gemeindeversammlung stimmte der angepassten Überbauungsordnung zu.

(Bild: zvg)

An der Lenk besuchten am Dienstag 124 Stimmberechtigte die Gemeindeversammlung. Die geforderte Rückweisung der Vorlage «Überbauungsordnung Lenkerhof» mangels öffentlich zugänglichen Unterlagen wurde abgewiesen. Gemeindepräsident René Müller widerspricht dem Einsprecher: «Während dem Mitwirkungsverfahren und der öffentlichen Auflage vom 10. Oktober bis zum 11. November war für jedermann Gelegenheit geboten zusätzlich benötigte Informationen einzuholen.»

Die vorliegende Überbauungsordnung Lenkerhof beinhaltet Änderungen und Anpassungen zur Weiterentwicklung der heutigen Kurhotelanlage. Die geplante Erweiterung umfasst neu drei Wohngebäude mit unterirdischem Verbindungszugang zum Hotel und eine Einstellhalle. Der Wellnessbereich soll in Verbindung mit medizinischer Versorgung teils umgebaut und vergrössert werden. Auch die bestehende Hotelinfrastruktur wird erweitert. Gemeindepräsident Müller ergänzt: «Durch das Inkrafttreten der Zweitwohnungsbestimmungen im 2016 besteht nun Klarheit zur Erstellung von Wohnungen im Zusammenhang mit Hotelbauten. Für den Erhalt der Skipiste durch das Areal wird neu als ZöN Beschneiungszone umbenannt.» Zur öffentlichen Auflage gab es eine Einsprache mit Befürchtungen zu den Eingriffen in Raum und Umwelt. Dazu Bauverwalter Jakob Trachsel: «Das Chalet des Einsprechers befindet sich am Rande und im Zonenplan-Perimeter. Aus den laufenden Gesprächen zwischen den beiden Parteien wird aber eine Einigung erhofft.»

Gesunde Finanzlage

Finanzverwalter Roland Abbühl präsentierte die gesunde Finanzlage für die nächsten Jahre verbunden mit einer positiven Budgetvorlage für 2020. Es war Abbühls letzter Voranschlag vor seiner Pensionierung in der zweiten Jahreshälfte 2020. Der allgemeine Haushalt ist ausgeglichen und im Gesamthaushalt von rund 14,5 Millionen Franken ist ein Mehrertrag von 37000 Franken vorgesehen. Die Gemeindesteuern bleiben wie bisher auf 1,94 Einheiten, ebenso die Steueranlage für Liegenschaften mit 1,5 Promille.

Zum neuen, systembedingten Reglement für Betreuungsgutscheine der familienergänzenden Betreuung in Kindertagesstätten wurde eine Ergänzung beantragt und gutgeheissen. In die Altersgruppen der begünstigten Kinder im 1. Kindergartenjahr werden auch die Kinder im 2. Kindergartenjahr integriert.

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