Matten

Treffen der Familie von Rappard

MattenDie Schweizer Malerin Clara von Rappard (1857–1912) lebte lange im Rugen und liebte den Berg Jungfrau. Ihre Nachfahren trafen sich zum Familienfest in der Trinkhalle Rugen in Matten.

Apéro vor der Trinkhalle: Organisatorin Nicola von Rappard (Mitte) mit Hobbyhistoriker Thomas Krebs.

Apéro vor der Trinkhalle: Organisatorin Nicola von Rappard (Mitte) mit Hobbyhistoriker Thomas Krebs.

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«Clara von Rappard war eine begabte Malerin mit einem relativ traurigen Leben – denn sie hatte kein richtiges Zuhause. Das spricht aus ihren Bildern», erklärte Axel von Rappard aus Phoenix (USA). Der pensionierte Maschineningenieur nahm am Samstag mit rund 50 weiteren Nachfahren aus Deutschland und der Schweiz am Familientreffen derer von Rappard teil.

Elisabeth Stadler, Präsidentin der Gesellschaft Clara von Rappard und Vizegemeindepräsidentin von Mat-ten, hiess die Gäste in der Trinkhalle Rugen willkommen: «Wir Einheimischen fühlen uns verpflichtet, das Erbe dieser spannenden, interessanten Künstlerin aufleben zu lassen.»

Wanderung im Kleinen Rugen

Zuvor hatten einige Familienmit-glieder und Interessierte die acht Doppeltafeln über das Leben und Wirken der Familie von Rappard und die Kunst Clara von Rappards auf dem Rundwanderweg im Kleinen Rugen besichtigt. Die Vorliebe der sehr gebildeten und weitgereisten Künstlerin, die ­lange im Rugen lebte, galt dem Berg Jungfrau, den sie in vielen Gemälden und Zeichnungen ­festhielt. «Ihre Werke zeugen von einer gelungenen Auseinandersetzung mit dem Realismus, dem Naturalismus und dem Impressionismus», heisst es da etwa.

Mit nur 37 Jahren erkrankte Clara von Rappard an einem schweren Nervenleiden und starb mit 55 an einer Lungenentzündung. Der Vater Conrad von Rappard (1805–1881) war ein deutscher Jurist und Unternehmer, der 1849 in die Schweiz emigrierte. Er liess sich am Kleinen Rugen nieder, gründete die Hotels Giessbach und Regina, legte den Ringweg an und errichtete die Trinkhalle.

Thomas Meier von der Kunstgesellschaft Interlaken: «Die von Rappards waren wichtige Gründer des Tourismus, von dem wir heute noch leben.» In der Trinkhalle umrahmte die lokale Band Fyrabe-Fäger das Fest mit Ländlermusik. Hobbyhistoriker Thomas Krebs sprach über das Leben und Wirken der Brüder Conrad und Hermann von Rappard in der Schweiz.

Nicola von Rappard und Ehemann Gottfried Krapf (Schafisheim) betreuten die Gäste. Krapf: «Wir wünschen uns, dass es Leute in Interlaken gibt, die die Erinnerung an Clara und Conrad von Rappard wachhalten.»

(Berner Oberländer)

Erstellt: 23.05.2016, 16:32 Uhr

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