Interlaken

Von Trauffer: Unspunnenfest hat nun einen Song

InterlakenDas Unspunnenfest hat einen modernen Song erhalten: Interpretiert wird dieser von Jodlerin Barbara Klossner und einem Jugendchor. Komponist war Marc A. Trauffer.

Der Unspunnensong 2017 wurde produziert von TJ Gyger (links), gesungen wird das Lied von Miss Helvetia Barbara Klossner (rechts).

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«Ändlich ischs so wit, ja das isch üsi Zyt, u ds Warte het es Änd, mir nähme d Fahne vo dä Wänd», so lautet die erste Strophe des Unspunnensongs. Am Montag wurde im Studio H2U GmbH in Thun der Song erstmals den Medien vorgestellt. Live gesungen hat die Jodlerin mit Künstlername «Miss Helvetia» Barbara Klossner.

Mit Pfeiffer und Tambouren

Der Unspunnensong «Mir sy ­Unspunne» wurde von Marc A. Trauffer komponiert, produziert von Thomas J. Gyger und Frederik Södersträm.

«Jo, lo, lo, lo, lo: Mir sy Unspunne», singt Klossner weiter. «D Froue trage Trachte, di muess me scho beachte...» Sie sagt: «Für mich war es eine grosse Herausforderung, diesen Song zusammen mit Trauffer zu produzieren.»

Im nächsten Januar werde ihr neues Album erscheinen, dieser Song sei eine sehr schöne Plattform. «Am Unspunnenfest werde ich sehr präsent sein», so Klossner.

Komponist Trauffer wiederum wird am Schweizerischen Trachten- und Alphirtenfest Unspunnen vom 26. August bis 3. September nicht auftreten und keinen Song performen: «Wenn ich dort auftreten und singen würde, würde man es auf eine Person herunterbrechen, das hätte nichts mit dem Gedanken des Unspunnenfestes für die Öffentlichkeit zu tun». Man hätte «sehr breit fahren» wollen mit diesem Song, und das sei gelungen.

Der OK-Präsident des Unspunnenfestes 2017, Ueli Bettler, spricht über den vom Mundartsänger Trauffer komponierten Song «Mir si Unspunne». Video: sda

Mitmachen werden neben Klossner und einem Jugendchor auch Pfeifer und Tambouren. Etwa Ivan Kym, vierfacher Schweizer Meister der Tambouren «Ich bin mit dem Resultat sehr happy», so Trauffer.

OK-Präsident Ueli Bettler erklärte gestern lachend: «Marc A. Trauffer hat uns gesagt, ihr kommt alt daher, verstaubt, verschroben, macht etwas für die Jungen; das haben wir uns zu Herzen genommen.»

Thomas J. Gyger wiederum erklärte: «Viele Leute in einen Song zu involvieren ist gut, aber die Organisation war nicht immer einfach, alles auf professionellem Niveau umzusetzen.» Die erste öffent­liche Präsentation ist für den 11. Mai geplant. (Berner Oberländer)

Erstellt: 03.04.2017, 17:04 Uhr

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