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Alles bereit für das Weltcup-Fest

In zwei Tagen beginnt in Adelboden das Weltcupfest. Schneemässig ist alles klar für den OK-Präsidenten Peter Willen. Die Besucher erwarten einige Neuerungen: eine neue Videowand, mehr Platz im Weltcupdorf und auf der Tribüne.

Weltcup-Hang Chuenisbärgli in Adelboden: Der Winter machte sich am Dienstag mit ein paar Zentimetern richtigem Neuschnee bemerkbar.
Weltcup-Hang Chuenisbärgli in Adelboden: Der Winter machte sich am Dienstag mit ein paar Zentimetern richtigem Neuschnee bemerkbar.
Markus Hubacher
Die grösste Tribüne im Ski-Zirkus wird nochmals grösser.
Die grösste Tribüne im Ski-Zirkus wird nochmals grösser.
Markus Hubacher
Die Leinwände erhalten einen neuen Standort.
Die Leinwände erhalten einen neuen Standort.
Markus Hubacher
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Und wieder einmal ist das Wetter – respektive der kaum vorhandene Naturschnee – das dominierende Thema des Ski-Weltcups im Oberland. Für den Adelbodner OK-Chef Peter Willen ist das kein Problem, denn die Rennen vom Wochenende sind auch so gesichert.

«Es hat zwar jetzt ein paar Zentimeter Neuschnee gegeben, aber das ist vor allem optisch ansprechend. Für die Besucher und Fernsehzuschauer wäre es schön, wenns bis am Wochenende noch ein bisschen mehr nach Winter aussehen würde.»

Rennleiter Hans Pieren im Interview. Video: Florine Schönmann

Mit viel Zusatzarbeit für das Pistenteam rechnet er deswegen jedoch nicht. Doch vor allem dank der neuen und hocheffizienten Technoalpin-Beschneiungsanlage ist die Piste am Chuenisbärgli rennbereit und von der FIS abgenommen.

«Mit den neuen Maschinen können wir bei höheren Temperaturen Schnee erzeugen als noch im letzten Jahr», erklärt der OK-Präsident. «Mit der alten Anlage könnten wir wohl die Weltcup-rennen in diesem Jahr nicht durchführen.» Also: Man ist bereit in Adelboden.

Mehr Sicht, mehr Stehplätze

Nicht nur die technische Beschneiung ist neu, wahrnehmen werden die Gäste am Wochenende auch mehr Platz im Weltcup-dorf im Boden. «Wir nutzen nur geringfügig mehr Fläche, aber durch das Versetzen der Zelte werden die Räume dazwischen grösser.» Wie Willen ausführt, hat das in erster Linie Sicherheitsgründe.

«Wir müssen Rettungsachsen und -wege offen ­halten. Das ist eine Grundanforderung von Versicherungen und Behörden. Wir schaffen da wirklich Verbesserungen. Zudem wird es für die Gäste und die Werbepartner mit ihren Ständen so komfortabler.» Und es hat den Nebeneffekt, dass die grossen Zelte nicht mehr direkt zwischen den Häusern im Boden stehen.

«Entlang der Strecke haben wir ja fast unbeschränkt Platz.»

Peter Willen OK-Präsident

So wird es auch ein bisschen angenehmer für die Bewohner. Mit einer zusätzlichen Videowand ist nun von der ganzen Tribüne gute Sicht auf das Fernsehbild mit dem Renn­geschehen vorhanden.

«Dadurch haben wir auf der Haupttribüne weitere 200 Stehplätze schaffen können. Nun haben wir 4600. Am Samstag sind diese ausverkauft, für Sonntag hats auch noch Tribünenplätze. Und in der Swisscom-Zone am Ziel sowie entlang der Strecke haben wir ja an beiden Renntagen fast unbeschränkt Platz.» Sportlich wird aus Schweizer Sicht auch eher der Sonntag mit dem Spezialslalom spannend, wie der langjährige OK-Präsident sagt. «Das zumindest ist meine Hoffnung.»

GPS hilft bei Orientierung

Nicht Hoffnung, sondern viel Organisation steckt hinter dem ganzen Programm: Am Freitagnachmittag beginnt der Weltcupanlass um 16 Uhr mit der traditionellen Boxenstrasse auf dem Märitplatz, wo sich alt und jung mit Rennfahrern und Serviceleuten treffen kann, bevor dann ab 19 Uhr die Startnummernauslosung beginnt.

Am Samstag morgen werden Dutzende Busse die Besucher vom Parking auf dem Flugplatz Reichenbach und vom Bahnhof Frutigen direkt ins Weltcupdörfli im Boden bringen. Nach dem Rennen wird wieder auf dem Märitplatz die Siegerehrung des Riesenslaloms sowie die Startnummerauslosung für den sonntäglichen Slalom durchgeführt.

Wer alle News unterwegs dabei haben will, kann sich die neue Weltcup-App auf das Handy laden.

Begleitet wird der ganze Anlass mit viel Musik, Trychlern und Guggemusigen. Wer alle News unterwegs dabei haben will, kann sich die neue Weltcup-App auf das Handy laden. Alle Programmhöhepunkte, News aus Adelboden und die aktuellsten Ergebnisse sind so immer im ­Hosen- oder Jackensack dabei.

«Dank GPS findet man sich rasch auf dem Zielgelände zurecht und kann beispielsweise schauen, bei welchem WC am wenigsten Andrang herrscht», staunt Peter Willen über die jüngste Errungenschaft des Weltcupteams.

Rennprogramm: Samstag/Sonntag, jeweils Start 1. Lauf. 10.30 Uhr, Start 2. Lauf 13.30 Uhr. www.weltcup-adelboden.ch

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