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Als Tausende Tonnen Munition explodierten

Viel Leid brachte das tragische Kandertaler Jahrhundertereignis: In der Nacht des 19./20. Dezember 1947 flog das grosse Mitholz-Munitionsmagazin in die Luft. Neun Menschen starben.

Bis in die Wohnstuben flogen massive Felsbrocken durch die Wucht der Explosionen.
Bis in die Wohnstuben flogen massive Felsbrocken durch die Wucht der Explosionen.
zvg/Archiv Hansruedi Marti
40 Häuser wurden beschädigt, 20 neu aufgebaut. Im Hintergrund das auf einer Anhöhe stehende Schulhaus, wo Lehrer Marti bis um 5 Uhr morgens ausharrte und dann als Letzter Mitholz verliess.
40 Häuser wurden beschädigt, 20 neu aufgebaut. Im Hintergrund das auf einer Anhöhe stehende Schulhaus, wo Lehrer Marti bis um 5 Uhr morgens ausharrte und dann als Letzter Mitholz verliess.
zvg/Archiv Hansruedi Marti
Neun Menschen kamen in ihren Häusern um, sieben wurden zum Teil schwer verletzt.
Neun Menschen kamen in ihren Häusern um, sieben wurden zum Teil schwer verletzt.
Keystone
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Bissig-kaltes Winterwetter in der Schreckensnacht im Dezember 1947: Rund 3000 der 7000 ein­gelagerten Tonnen Munition, ­darunter Fliegerbomben, explodierten – neun Tote waren zu beklagen. Mitholz wurde verwüstet. Dies gemäss den Archivakten. «Die nahe gelegene feuerspeiende Fluh im Rücken: sofort weg», hiess es.

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